Samsungs Pläne für die Zukunft: Eigene ARM-Kerne, 4K-Displays in Smartphones schon 2015

Samsung hat eher im Geheimen in Südkorea einen Analyst Day veranstaltet, bei dem sich Investoren und Analysten über die Geschäftsstrategie und aktuelle Zahlen informieren konnten. Stefan von AndroidBeat hat sich die den Präsentationen zugehörigen Folien mal genauer angesehen und konnte einige interessante Informationen über Samsungs Pläne für die Zukunft finden.

Screen Shot 2013 11 06 at 10.39.13 AM Samsungs Pläne für die Zukunft: Eigene ARM Kerne, 4K Displays in Smartphones schon 2015

Am interessantesten ist wohl Samsungs Plan, zukünftig eigene Prozessorkerne zu entwickeln. Bisher hat Samsung zwar eigene Prozessoren auf ARM-Basis entwickelt, das Chipdesign der Kerne stammt jedoch direkt von ARM und ist lizenziert. In Zukunft will Samsung genau wie Qualcomm und Apple eigene Kerne entwickeln, die mit der ARM Architektur kompatibel sind. So hat Samsung eine größere Kontrolle über die Vorgänge im Prozessor und kann diesen weiter optimieren.  Weiterlesen

Samsung zeigt Konzepte für flexible OLED Displays

Samsungs flexible OLED Displays klingen für viele nach Zukunftsmusik, die mittlerweile aber bereits in einem ersten kommerziellen Smartphone erhältlich ist. Leider ist das Smartphone Galaxy Round selbst nicht flexibel, weshalb die Krümmung fest ist. Das hat zwar gegenüber einem normalen Display bereits einige Vorteile wie eine höhere Bruchfestigkeit und weniger Spiegelungen, von Konzepten wie faltbaren Smartphones sind wir jedoch noch ein Stück entfernt.

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Samsung träumt trotzdem gerne und hat OLED.at einige Konzepte zukommen lassen, deren Umsetzung aber vorerst nicht zu erwarten ist. Die Technologie ist noch nicht reif, allerdings bieten die Konzepte einen Ausblick darauf, was noch kommen könnte.  Weiterlesen

So stellt Samsung sich die Bedienung eines flexiblen Displays vor

Flexible Displays hat Samsung bisher in der Praxis relativ selten gezeigt, außerdem kam immer eine ganz normale Touch-Benutzeroberfläche zum Einsatz. In der Praxis lassen sich flexible Displays in vielen Geräten einsetzen, die unterschiedlichste Formen haben können. Normale Benutzeroberflächen sind dafür nicht unbedingt sinnvoll.

flexible display 1 620x344 So stellt Samsung sich die Bedienung eines flexiblen Displays vorAus diesem Grund hat Samsung sich einige neue Methoden patentieren lassen. Die Benutzeroberfläche ändert sich je nach Lage und Beugung des Displays. Biegt ein Nutzer ein gerades Display beispielsweise zu einer Rolle, so passt sich die UI dementsprechend an. Ähnlich wie beim Responsive Webdesign wird eine Fotogalerie zu einer langen Liste, anstatt alles nur zu verkleinern. Dabei wird natürlich auch auf die Ausrichtung des Displays geachtet. Die Patente deuten darauf hin, dass Geräte mit flexiblen Displays Sensoren für die Beugung erhalten werden, um eine sinnvolle Bedienung überhaupt erst zu ermöglichen.  Weiterlesen

Samsung Galaxy Note 3 könnte mit unzerbrechlichem OLED-Display kommen

Laut der OLED Association wird das Samsung Galaxy Note 3 zur IFA 2013 mit einem “unzerbrechlichen” OLED-Display kommen. Samsung zeigt bereits seit einigen Jahren immer wieder Prototypen von flexiblen Displays, zuletzt wurden im Rahmen der CES 2013 in Las Vegas verschiedene Formfaktoren mit gewölbtem Bildschirm gezeigt. Interessant ist, dass nun die OLED Association bei dem Galaxy Note 3 mit einem solchen Display rechnet.

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Die auch “YOUM-Display” genannten Bildschirme setzen auf verschiedene Kunststoffe anstatt Glas. So können dünnere Dislays ermöglicht werden, die auch nahezu unzerbrechlich sind, da kein Glas zum Einsatz kommt. Zuletzt hieß es aber, dass Samsung Probleme bei der Fertigung solcher Displays habe. Genauer gibt es Probleme bei der “Verkapselung”, also dem Schützen der OLEDs vor Umwelteinflüssen mit einer Kunststoffschicht.
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Samsung hat offenbar Probleme mit der Entwicklung flexibler Displays

Samsung zeigt bereits seit einiger Zeit immer wieder Prototypen von flexiblen Displays, in Serie sind diese allerdings bisher nicht gegangen und glaubt man einem Bericht von ETNews, wird dies wohl auch noch eine Weile dauern.

Samsung Galaxy Q Samsung hat offenbar Probleme mit der Entwicklung flexibler Displays

Die Seite berichtet, dass Samsung Probleme mit der “Verkapselung” bei den flexiblen Displays habt. Diese Verkapselung (engl. “Encapsulation”) soll dafür sorgen, dass die OLEDs ausreichend geschützt werden. 2011 hatte man von dem US-Unternehmen Vitex einige Technologien erworben, um die Verkapselung zu ermöglichen und damit die OLEDs vor Umwelteinflüssen zu schützen. Bisher ist der Prozess allerdings noch recht langwierig, auch wenn Samsung die Dauer des Prozesses auf rund 2 Minuten kürzen konnte. Eigentlich hieß es, dass Samsung noch 2013 mit flexiblen Displays auf den Markt kommen würde, dies scheint nun allerdings nur noch schwer haltbar. Die größte Konkurrenz kommt übrigens von LG, das Unternehmen hatte staatliche Forschungsgelder für genau diese Technik erhalten und erst vor wenigen Tagen angekündigt, vor Samsung derartige Displays auf den Markt zu bringen. Weiterlesen

Hohe Nachfrage nach Samsung’s flexiblen OLED-Displays

 Hohe Nachfrage nach Samsungs flexiblen OLED Displays

Samsung hat nichtmal mit der Produktion der flexiblen OLED-Displays begonnen, dennoch ist die Nachfrage bereits groß. Samsung’s Vizevorsitzender Kwon Oh-Hyun sagte, dass große Bestellungen für die bieg- und unbrechbaren Displays eingehen.

Samsung erwartet die Produktion von bis zu 960.000 flexiblen OLED-Displays, die den Namen “youm” tragen. Über die Kunden für die Displays gibt es derzeit nur Spekulation, die Korea Times vermutet Apple als den größten Kunden.

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