Samsung zieht Konsequenzen aus Korruptionsskandal

Wie man weiß, hat Samsung in letzter Zeit ziemlich viele Probleme gehabt. Nein, dabei geht es nicht um das Note7-Fiasko. Eine Woche nach der Verhaftung des Chefs der Samsung-Gruppe zieht Südkoreas größter Konzern erste Konsequenzen aus dem Korruptionsskandal um Präsidentin Park Geun Hye. Wegen der Verhaftung hat sich der Tech-Riese entschieden, die Vorstandskonferenzen und – Regeln über zukünftige Spenden zu verschärfen. Nach Firmenangaben müssen finanzielle Zuwendungen an Dritte nun bereits ab umgerechnet 830.000 Euro von der höchsten Führungsebene abgesegnet und öffentlich gemacht werden. Offenbar werden so die im Dezember in Aussicht gestellten Änderungen nun umgesetzt, sagte Park Ju Gun von der Analysefirma CEO Score.

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Erneut Haftbefehl gegen Samsung-Chef Jay Lee beantragt

Im Korruptionsskandal um Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye beantragen die Sonderermittler ein zweites Mal Haftbefehl gegen Samsung-Chef Jay Y. Lee.

Im Korruptionsskandal um Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye haben die Sonderermittler ihre Vorwürfe gegen Samsung-Chef Jay Y. Lee ausgeweitet. Er werde nunmehr auch beschuldigt, Einnahmen aus kriminellen Aktivitäten im Ausland versteckt zu haben, teilten die Ermittler am Mittwoch mit. Dies habe dazu geführt, dass ein zweites Mal Haftbefehl beantragt worden sei. Es wird damit gerechnet, dass ein Gericht noch in dieser Woche entscheidet, ob Lee tatsächlich ins Gefängnis muss.

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Apple fordert über 100 Millionen OLED Displays von Samsung an

Der US-Computerkonzern Apple hat offenbar mit dem koreanischen Elektronikriesen Samsung einen weiteren Vertrag zur Lieferung von zig Millionen OLED-Displays geschlossen. Die Panels sollen künftig vermutlich in der nächsten Generation des Apple iPhone verbaut werden. Durch die zusätzlichen Bestellungen will Apple wohl sicherstellen, dass man den gesamten Bedarf abdecken kann. 

Apple und Samsung haben ihr Lieferabkommen über OLED-Bildschirme erheblich ausgebaut: Die Display-Sparte des südkoreanischen Konzerns werde weitere 60 Millionen OLED-Panels für das “iPhone 8” liefern, berichtet der theinvestor, der Auftragswert liege bei umgerechnet gut 4,1 Milliarden Dollar. Bei dem offenbar auf mehrere Jahre angelegten Deal soll Samsung nun insgesamt 160 Millionen OLED-Displays für Apple fertigen, die Konzerne schlossen angeblich bereits im vergangenen Jahr ein umfassendes Lieferabkommen.

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