So will Samsung flexible Tablets in der Praxis einsetzen

In den letzten Jahren hat sich die Technologie für flexible Displays rapide entwickelt. Sowohl Samsung als auch LG haben Geräte mit biegbaren Displays auf den Markt gebracht, doch leider ist der Rest der Technik noch nicht so weit. Was aber passiert, wenn es endlich soweit ist, dass auch Akkus, Gehäuse und Mainboards biegbar sind, zeigt Samsung in einem neuen Patent.

samsung-foldable-display-1

Besonders Tablets könnten von der Technik profitieren. So könnte dieses ohne Halterung gebogen auf einem Tisch stehen und so auf beiden Seiten Informationen zeigen, wie beispielsweise das Wetter, die Uhrzeit, Fotos oder auch andere Inhalte aus dem Internet. Die Bedienung könnte dabei sowohl mit dem Display als auch mit seitlichen Slidern erfolgen.

Dass Samsung an solchen Konzepten arbeitet, heißt aber leider nicht, dass die Technologie kurz vor der Einführung steht. Bis solche Patente Realität werden, dürften noch einige Jahre ins Land gehen, doch trotzdem ist es spannend zu sehen, in welche Richtung die Entwicklung geht. Man muss in der Geschichte nicht all zu weit zurückgehen, da würden die Menschen diese Entwicklungen nicht für möglich halten.

Quelle: PatentlyMobile (via SamMobile)

Wenn ihr auf "Kommentare von Disqus laden" klickt, wird ein entsprechender Cookie gesetzt und Nutzerdaten, beispielsweise die IP-Adresse an Server von Disqus in den USA geschickt, die Kommentare werden dann geladen. Eure Entscheidung. Mehr Infos dazu in den Datenschutzhinweisen.

11 thoughts on “So will Samsung flexible Tablets in der Praxis einsetzen

  1. Pingback: Samsung: Patent zeigt Einsatzmöglichkeiten für flexible Displays › TabletHype.de

  2. Auch nach mehrfachem Grübeln fällt mir nicht ein, wofür das gut sein soll. Es wirkt eher wie ein verzweifelter Versuch, einen Anwendungsfall zu finden. Biegsame Displays – meinetwegen. Aber ein biegsames Tablet? Wofür würdet Ihr das brauchen?

    • Die gleiche Frage gibt es immer wieder in der Geschichte. Wozu braucht man solche Dinge… Schau mal 20 Jahre zurück, mit was man damals umgegangen ist, da konnte man sich die Welt von heute kaum vorstellen, Smartphones, Tablets, Flatscreens etc. Ja es gibt immer einen Vorreiter und irgendwann möchte man Sachen einfach nicht mehr missen wollen. Das wird und im zehn Jahren mit flexiblen Displays ebenso ergehen.

        • Du nimmst dein Tablet in der Hosentasche mit und danach klappst du es bei Bedarf in seine ganze Größe auf.

          -> 1. Generation: kompaktes, mobil-faltbares Tablet

          ->2./3. Generation: Smartphone welches man zu einem Tablet ausfalten/vergrößern und wieder zu einem Smartphone verkleinern kann.

      • Finde ich überhaupt nicht, das konnte man sich eigentlich sehr gut vorstellen mit Tablets und Co. – Ideen gab es mehr als genug, man konnte es nur nicht technisch umsetzen.

        Die Idee ist aber das Entscheidende, der Bedarf, das Verlangen danach – nicht die technische Realisierbarkeit.

  3. Müsste das Display bzw. die obersten Schichtem dann nicht auch dehnbar und gegeneinander verschiebbar sein, da Außen- und Innenradius auch bei dünnen Materialien unterschiedlich sind?!?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.