[Video] Das große Samsung Galaxy Note Review

Ich hatte euch hier in den letzten Wochen immer mal wieder Videos und Berichte über das Samsung Galaxy Note geliefert – Zeit alles in ein großes Review zu packen mit noch ein paar Extras:

Erster Eindruck, Unboxing & Design:

Warum in der Reihenfolge? Ich hatte das Galaxy Note kurz nach der Vorstellung auf der IFA in der Hand – ausgepackt hatte ich es da noch nicht. Der erste Eindruck war … enorm. Das Wort trifft es einfach auf den Punkt. Ein riesiger Display gepaart mit absolut scharfen inneren Werten – ich war begeistert. Gleichzeitig war ich allerdings auch ziemlich skeptisch, ob das Galaxy Note für den täglichen Einsatz nicht doch ein wenig zu groß wäre…

Später beim Unboxing eines Galaxy Notes war ich dann schon ziemlich begeistert von der Größe, ich hatte ein Testgerät schon etwas länger im Einsatz und mich an die Größe gewöhnt. Der Lieferumfang des Galaxy Note ist ok, ich bin kein Fan von diesem „Adapter+USBkabel=Ladegerät“ Krams, aber naja. Überrascht haben mich die Kopfhörer, super Sound, klasse Verarbeitung – besch**** Farbwahl.

Ist das Galaxy Note dann mal ausgepackt, liegt es perfekt in der Hand (zumindest in meiner). Erstaunlich leicht, trotz nicht grade kleinen Abmessungen, eine leicht geriffelte Rückseite sorgt zudem für besseren Grip. Positiv: der breite Chromrand an der Gehäuseseite, er lässt das Galaxy Note zusammen mit dem Display sehr edel wirken (was es auch ist).

Galaxy Note vs Tafel Schokolade:

Bedienung, S-Pen & der Browser

Die Bedienung des Samsung Galaxy Note birgt für Kenner von Samsungs TouchWiz UI kaum Überraschungen. Die bekannte Oberfläche macht Sinn und läuft trotz der hohen Auflösung sehr flüssig, einzig im sog. Helicopter-view ruckelt es leicht. Überraschenderweise sorgt nicht mal die Belegung aller Homescreens mit Widgets für Ruckler, das Galaxy Note spielt seine ganze Power aus.

Eine gewisse Umgewöhnung benötigt der Umgang mit dem S-Pen. Die Sensortasten unterhalb des Displays sprechen auf diesen nicht an – und so kann man nicht ohne weiteres den S-Pen wie einen verlängerten, dünnen Finger nutzen. Samsung hat sich für diesen Fall etwas einfallen lassen, über einen Druck des Knopfes und eine entsprechende Geste kann man die Funktionen der Sensortasten mit dem S-Pen ersetzen, das Galaxy Note lässt sich somit komplett über den S-Pen steuern.

Der Browser ist sehr schnell und ohnehin ist das surfen sehr flüssig – auch hier wieder dem starken 1.4 GHz Prozessor geschuldet, was mich immer ärgert ist, dass man den UserAgent nicht ohne weiteres (klar gibt es hierzu Tricks) umstellen kann. Wenn ich schon ein Smartphone mit einer so hohen Auflösung habe, dass möchte ich auch die Möglichkeit bekommen, alle Webseiten ohne großen Aufwand wie am Desktop anzeigen zu lassen und nicht erst jede Seite beim aufrufen umzustellen. Schade.

S-Pen Review:

 Performance, Videos & Gaming:

Hier spielt das Galaxy Note seine ganze Leistungsfähigkeit aus, der 1.4 GHz Exynos Dual-Core Prozessor gehört zu dem leistugsstärksten, was der Markt hergibt. Gepaart mit 1 GB RAM und der starken Mali-400 GPU genug Power also um selbst anspruchsvolle Spiele zu zocken, 1080p Videos im Browser darzustellen und trotzdem noch ein flüssiges Zoomen zuzulassen. Aber auch die nackten Zahlen sprechen für das Galaxy Note, in den Benchmarks derzeit ganz obenauf. Erstmal Teil 3 der Review, danach ein Gameplay-Video und danach die Benchmarks (das Gameplay-Video ist top):

Gameplay-Video

Benchmark-Video:

Kamera, Musik:

Die Kamera des Galaxy Note lässt eigentlich keine Wünsche offen – für eine Smartphone-Kamera. Verbaut ist der selbe Sensor wie im Galaxy S2, bei guten bis mäßigen Lichtverhältnissen sind top Aufnahmen mit 8 MP kein Problem. Sobald die Lichtverhältnisse aber schwieriger werden kommt auch das Galaxy Note an gewisse Grenzen, zwar kann man sich mit den Aufnahmemodi „Nacht“ und „Feuerwerk“ behelfen, aber die Belichtungszeit wird sehr lang und das Note komplett ruhig zu halten ist auf Grund der Größe einfach kaum möglich.

Auch als MP3-Player taugt das Note sehr gut, der bärenstarke Akku erlaubt Spielzeiten, die die Kapazität des internen Speichers locker überschreiten. Auch die mitgelieferten Kopfhörer (Blog-Beitrag dazu hier) machen echt Spaß, ein Equalizer ist an Bord. Gut.

FAZIT:

Das Galaxy Note ist super, ich benutze es seit einem Monat und bin begeistert – mein Galaxy S2 hat es ersetzt. Ein Wechsel zurück auf 4.3″ – undenkbar. Ich habe die 5.3″ echt lieben gelernt, ab und zu gibt es aber diese Momente, wo man sich die 4.65 Zoll des Galaxy Nexus wünscht, dann nämlich, wenn man mal einhändig etwas machen möchte. Allerdings kommen diese Momente seltener als man denkt und die Vorteile des dicken Display in der Uni etc. machen dies wieder wett.

Der S-Pen ist eine super Spielerei, kommt allerdings seltener zum Einsatz, als man denkt. Ich habe inzwischen zwei, drei Situationen, in welchen ich den S-Pen zücke – ansonsten reicht halt auch der Finger! Ein bisschen Kritik muss das Galaxy Note auch einstecken: der S-Pen könnte anders aufgebaut sein, NFC könnte verbaut sein und was mich am meisten inzwischen ärgert: Samsung könnte endlich mal das FlipCover auf Lager haben (habe vor über einem Monat bestellt), dies sind aber alles Kleinigkeiten.

Kurz: das Galaxy Note ist super, das Display bietet fast nur Vorteile und die Größe ist reine Gewöhnungssache – die Wahl zwischen dem Note und dem Nexus könnte ich kaum entscheiden. Hätte das Note Android 4.0 (kommt 2012), wäre meine Entscheidung allerdings klar!

Wenn ihr noch Fragen zu dem Galaxy Note habt – her damit in die Kommentare, außerdem würde ich mich zum einen über einen Like bei Facebook freuen und den einen oder anderen „Daumen hoch“ bei den Videos oben!

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