Pentile-Display im Galaxy S3 – Langlebigkeit statt vielen Subpixeln

Das Samsung Galaxy S3 hat nicht nur Lob geerntet – bei dem Display waren einige enttäuscht, dass Samsung auf ein sAMOLED-Display gesetzt hat und nicht wie etwa im Galaxy S2 auf ein sAMOLEDplus. Der Unterschied liegt in der Struktur der Subpixel, bei einem sAMOLED-Display kommt eine Pentile-Matrix zum Einsatz, es fehlen also eine ganze Menge Subpixel. Nun hat Samsung erklärt, warum dem so ist:

Das 4.8″ Display hat Samsung bewusst in der Pentile-Technik gefertig, um eine längere Laufzeit zu ermöglichen. Dies hat Samsung nun im Rahmen der CTIA Wireless in den USA erklärt. Demnach wäre bei sAMOLEDplus-Bildschirmen nicht gewährleistet, dass die Bildqualität auch nach 18 Monaten noch gegeben ist, da die blauen Subpixel bei AMOLED baubedingt schneller den Geist aufgeben. Bei einer Pentile-Matrix kommen allerdings weniger blaue Subpixel zum Einsatz und das Display soll insgesamt länger halten.

Ich habe nicht wirklich das Wissen, um die Aussagen beurteilen zu können – mein Samsung Galaxy S2 hatte ich nur rund 8 Monate und in der Zeit konnte ich hier keinen Qualitätsverlust des dort verwendeten sAMOLEDplus Displays feststellen. Insofern halte ich den tatsächlichen Qualitätsverlust für überschaubar und die Erklärung für wenig stichhaltig. Andererseits ist mir der Unterschied zwischen sAMOLED (Pentile) und sAMOLEDplus relativ egal – in meinem ersten Hands-On von dem Samsung Galaxy S3 konnte ich keinen Unterschied feststellen und habe mir vor lauter Euphorie sogar ein sAMOLEDplus-Display eingebildet:

Quellen: AppDated und MobiFlip

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