Vorgestellt wurde das Samsung Galaxy S III am 3. Mai in London und bereits auf diesem Event hatten sich viele über die ungewöhnliche Farbwahl für ein Flaggschiff gewundert. Statt schwarz gab es neben der weißen Version ein blaues Samsung Galaxy S III. Dieses kam am Ende dann aber erst mehrere Wochen nach dem weißen Galaxy S III auf den Markt:
Samsung hat nun in zwei Beiträgen auf dem eigenen Blog eine Erklärung für diese Verzögerung geliefert und damit Großteile der Gerüchte rund um die Verzögerung bestätigt. Grund für den späten Wechsel war eine fehlende Beschichtung auf der Rückseite, diese nennt Samsung „Nano-Ceramic Coating Technique“. Während es bei der weißen Version keine Probleme machte, die Technik anzuwenden, konnte man bei der blauen Version zunächst die Technik nicht einfach so anwenden. Die Technik dient dazu der Rückseite einen stärkeren Glanz zu verleihen und Samsung entschied sich relativ spät dazu, keine Kosten zu scheuen und eben doch die „Nano-Ceramic Coating Technique“ auch bei der blauen Version zu verwenden. Auf dem eigenen Blog liest sich die Nummer wie ein Krimi.
Carrying the completed sample, the technology team raced to Seoul’s Gimpo Airport to obtain approval from top management, who were on their way to the United States for a business meeting.
Indirekt wird auch die Geschichte bestätigt, dass JK Shin höchstpersönlich kurz vor seinem Treffen mit Tim Cook in den USA nach 30 minütiger Beratung seine Zustimmung zu dem geänderten Design gegeben hat.
Klar, die Geschichte wirkt etwas überzogen, aber so tiefe, ja beinahe intime Einblicke in die Entwicklung gibt es sonst nicht. Definitiv lesenswert. Bleibt zu hoffen, dass die Farbgebung bei dem nächsten Galaxy S wieder konservativer ausfällt und zudem auch die Materialen edler werden.
