LCD statt AMOLED für das Galaxy Note 4 und Galaxy S5? Wohl kaum.

Die Gerüchteküche zum Galaxy S5 bleibt weiter auf Touren, auch wenn das nächste Flaggschiff wohl noch mehrere Monate auf sich warten lassen dürfte. Wie bereits bei dem Galaxy S4 gibt es nun Gerüchte, wonach Samsung nicht auf AMOLED sondern eine PLS-LCD-Technik setzen soll.

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Die Gerüchte kehren wohl jedes Jahr wieder, bei dem Galaxy S4 gab es sie (1/2) und sie haben sich als Blödsinn herausgestellt, das Galaxy S4 Active besitzt zwar einen LCD, wohl aber eher wegen einer der Robustheit geschuldeten Dicke und Preisgründen. Für das Galaxy S5 – wenn der Nachfolger denn so heißt – soll Samsung nun ebenfalls den Einsatz eines PLS-LCD erwägen. Dies will ETNews erfahren haben und wäre es eine andere Quelle, würde ich gar nicht erst über das Gerücht schreiben. ETNews macht jedoch in Sachen Galaxy S5 häufiger von sich reden. Geht es nach der koreanischen Zeitung, wird Samsung wegen technischen Problemen mit AMOLED auf LCD wechseln, so ist angeblich eine hohe WQHD-Auflösung von 2560×1440 mit AMOLED nicht auf einer entsprechend geringen Fläche von ~5 Zoll zu realisieren.

Joa, eine ähnliche Begründung haben wir bereits beim Galaxy S4 gehört, viel geben würde ich daher nicht darauf. Allerdings wäre ein PLS-LCD rund 20 Prozent günstiger und könnte somit zu einer höheren Marge führen. In Sachen Helligkeit, Blickwinkel und Schwarzwerte sind die Unterschiede ohnehin sehr gering zwischen AMOLED und LCD geworden, das AMOLED-Display des Note 3 etwa ist heller als die meisten LCDs. Samsung dürfte jedoch weiterhin auf AMOLED als Alleinstellungsmerkmal bei den Galaxy-S-Geräten setzen und mittels PenTile-Matrix oder ähnlichen Tricksereien dann eben doch eine höhere Auflösung realisieren.

Quelle: ETNews via AndroidNext. Wer sich für die Feinheiten der OLED-Technik interessiert, findet bei OLED.at dafür eine gute Anlaufstelle.

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