Nachgemachter Akku im Smartphone: Galaxy S4 fing an zu brennen

Immer wieder hört man von Smartphones die angeblich ohne jeglichen Grund anfangen zu brennen. Meistens plädieren die Opfer darauf, dass der Akku oder das Ladegerät ein originales Teil war, oft stimmt dies aber nicht. In Amerika fing nun ein nicht-Samsung Akku Feuer und gefährdete ein 13 jähriges Mädchen.

 Galaxy-S4-burned

Zu diesem Unglück kam es wohl, weil der eingesetzte Akku nicht von Samsung gefertigt wurde. Woher dieser Akku stammte wurde nicht gesagt, aber selbst wenn „Samsung“ drauf steht, muss nicht Samsung drin sein. Auf Amazon zum Beispiel liest man eigentlich bei jedem Akku in den Rezensionen, dass der angebotene Akku kein Original sei. Abends legte sie ihr Galaxy S4 unter ihr Kopfkissen und schlief dann auf diesem. Mitten in der Nacht wurde sie dann wach, angeblich von dem Geruch des schmorenden Smartphones. Dazu sollte man aber wissen, dass nachts der Geruchssinn aussetzt, irgendwas stimmt da also schon nicht.

Sie machte sich keinen Kopf um den angeblichen Geruch und schlief einfach weiter. Lange konnte sie aber nicht schlafen, ein wenig später wurde sie wieder wach und merkte dann erst, dass was nicht stimmte. Wie ihr Smartphone nun aussieht? Nun ja, am besten beschreiben kann man es wohl mit „ein Keks der zu lange im Ofen war“. In Bett und Kissen wurde jeweils ein riesiges Loch geschmort.


Videolink

Und obwohl zugegeben wurde, dass man keine Bestätigung für die Echtheit des Akkus hatte, und unerlaubter Weise das Gerät mit einem Kissen abdeckte, zeigt Samsung sich verantwortlich und ersetzt sowohl Bett als auch Kissen und natürlich das Smartphone. Komisch ist übrigens auch der deutliche Einschlag in der Scheibe des Smartphones. Entweder hat man das Smartphone also schon vorher massiv beschädigt, oder aber man hat versucht das Gerät mit einer Messerspitze zu kühlen. Noch dazu war auch das abdecken mit einem Kissen (o.ä.) nicht erlaubt. Bei einem Smartphone bekommt man immer ein paar Sicherheitshinweise mitgeliefert, einer davon besagt, dass man das Smartphone nicht bedecken soll.

So steht als Warnung im Handbuch:

„Covering the device with bedding, your body, thick clothing or any other materials that significantly affect air flow may affect the performance of the phone and poses a possible risk of fire or explosion, which could lead to serious bodily injuries or damage to property.“

Dem 13 jährigen Mädchen ist aber nichts passiert.

(via: PhoneArena)

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