Samsung Galaxy Tab S 10.5 Unboxing und erster Eindruck

Nach dem Samsung Galaxy Tab S 8.4 folgt nun das Unboxing des größeren Galaxy Tab S 10.5. Eigentlich könnte man es kurz machen: Plus 2,1 Zoll, Rest siehe das Unboxing zum Galaxy Tab S 8.4. Aber das wäre langweilig und so ganz stimmt es nicht.

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Warum Samsung statt den sonst üblichen 10.1 Zoll auf nun 10.5 Zoll für das große Tab S gesetzt hat, weiß ich nicht. Fakt ist, dass ein derart großes SAMOLED-Panel nicht günstig ist und ich daher schon über die UVP von 499 Euro (WiFi, 16 GB) bzw 599 Euro (LTE, 16 GB) verwundert bin. Aber hey, beschweren werde ich mich nicht, je günstiger, desto besser für den Nutzer.

Der Lieferumfang entspricht dem des kleinen Bruders: Ladegerät (2A), MicroUSB 2.0 Kabel, Papierkram, Kopfhörer, fertig. Gut: Inzwischen setzt man nicht mehr auf diese nervigen Klebefolien sondern hauchzarte Taschen aus wasauchimmerfüreinem-Stoff. Das finde ich für den Nutzer besser – falls noch keine Tasche gekauft wurde, hat man so einen Notbehelf.

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Aus der Tasche raus fällt wie beim Tab S 8.4 auf, dass der Hobel extrem schlank und leicht ist. Ich bin kein sonderlich großer Fan von 10 Zoll Tablets, mir sind die eigentlich zu unhandlich und wenig mobil, aber das Samsung Galaxy Tab S 10.5 macht Laune. 6,6 Millimeter bei einem derart großen Tablet – chapeau. Exynos 5420, 3GB RAM – viel meckern kann man auch bei den Innereien nicht. Zwei Punkte bieten aber „Luft nach Oben“: 16 GB Speicher gehören in das Jahr 2012 verbannt und ein MicroUSB 2.0 Anschluss ist zwar nicht schlimm, aber bei dem NotePRO 12.2 und dem Note 3 hat Samsung ebenso wie beim Galaxy S5 gezeigt, dass es auch schneller geht.

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Auch bei dem Samsung Galaxy Tab S 10.5 hat sich Samsung nicht mit Ruhm bekleckert bei der Rückseite. Die Verarbeitung ist super, die Kanten leicht eckig und insofern eher geeignet eine Illusion von Metall zu schaffen. Die Rückseite aber besteht aus zwar wertigem und in der Golfball-Optik geprägten Kunststoff, doch auch hier gilt: Die Plaste ist tückisch glatt. Wohl nur in der weißen Version, aber etwas mit mehr Grip wäre hier nicht verkehrt gewesen.

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Jetzt zum wichtigsten Punkt: Das Display. Oder besser: DAS DISPLAY. Bämm, was auf 8,4 Zoll schon extrem gut aussieht, macht auf 10.5 Zoll einen ebenso guten Eindruck. SAMOLED macht einfach Laune, ist schön hell, scharf und die Farben leuchten. Dazu legen die bildgebenden Pixel nah an der Oberfläche – es sieht fast aus als hätte man ein Foto darauf geklebt. Es lässt vermutlich die Marge bei Samsung schrumpfen, mir egal, in Sachen Display ist die Nummer herausragend. Es gefällt mir besser als das iPad Air in Sachen Display, auf der Rückseite liegt der Apfel vorne.

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Auf Kamera, Software und den ganzen Kram gehe ich dann in der Review ein, der erste Eindruck des Samsung Galaxy Tab S 10.5 ist jedenfalls gelungen. Einzig die Magazine UX bekomme ich noch nicht deaktiviert, mal ausforschen wie das nun läuft. Ein Problem gibt es übrigens: Samsung greift mit dem Galaxy Tab S 10.5 am meisten sich selber an schätze ich. Die TabPRO-Geräte jedenfalls haben es dagegen schwer. Hier das Video, danach noch einige Bilder des Samsung Galaxy Tab S 10.5:

Videolink

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