Samsung Galaxy Tab S 8.4 Unboxing und erster Eindruck

Nach New York hatte ich es leider aus Zeitgründen nicht geschafft, jetzt habe ich das Samsung Galaxy Tab S in beiden Größen auf dem Schreibtisch und was soll ich sagen: Die Kisten hauen mich um. Dünn, leicht und das Display ist ein Traum. Endlich gibt es einen Nachfolger des Samsung Galaxy Tab 7.7!

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Ich war an dem IFA Stand, als das Galaxy Tab 7.7 2011 wegen Patentstreitigkeiten mit den de Dame und Herren aus Cupertino entfernt wurde und eigentlich habe ich seitdem auf einen legitimen Nachfolger mit (S)AMOLED-Display gewartet, jetzt ist es endlich so weit.

Der Lieferumfang des Samsung Galaxy Tab S 8.4 ist klassisch: Ladegerät (2A Output), MicroUSB 2.0 Ladekabel, Headset, Gummistöpsel für die Ohren und der übliche Papierkram in einer Pappbox in Holzoptik. Egal, das wichtigste ist das Gerät.

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Das Erste was auffällt: Die Kiste ist extrem dünn und leicht. Außerdem hat Samsung den goldenen Kunststoffrand leicht eckig gestaltet – auch wen es nur Plaste ist, wirkt die Nummer damit ein wenig mehr wie Metall. Anders als etwa das rundgelutschte Galaxy S III und auch bei dem Note 3 sind die Ecken runder.

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Das Zweite was auffällt: Bei der Rückseite des Samsung Galaxy Tab S 8.4 haben die Südkoreaner noch immer Spielraum. Es knarzt nichts, der Kunststoff fühlt sich edel an und die Golfballoptik stört mich immer weniger, ABER es ist in etwa so rutschig wie das Metall des HTC One M8. Zumindest in der weißen Version, vielleicht ist die andere Version gummiert, keine Ahnung – in weiß ist die Nummer jedenfalls rutschig. Da bevorzuge ich eher die schwarze Faux-Leather Rückseite des Note 3 mit Gummierung.

SAMSUNG CSCDas Dritte was auffällt: Das geile Display brennt sich förmlich in eure Netzhaut und wird jedes andere Display auf welches euer Augenlicht fällt unflätig beschimpfen. Arrogant. Man kann es sich erlauben. Ich hatte alle erfolgreicheren Tablets der letzten Jahre vor meinen Augen und das SAMOLED-Display schlägt alles andere, Punkt! Die Kritiker werden wieder nicht substantiiert behaupten, dass SAMOLED ja viel zu übersättigt ist. Bullshit, die wenigsten werden sich an der Adobe sRGB orientieren, sondern es muss einfach gut aussehen und das tut es. Wer möchte kann in den Einstellungen wie üblich den Bildmodus ändern und die Farben auch natürlicher wirken lassen – nicht mein Ding, ich mag es so wie es ab Werk leuchtet. Auch ein Vorteil: Das große Display wirkt fast, als hätte man es mit Photoshop auf ein Plastikbrettchen gelegt. AMOLED liefert das Bild einfach sehr nah an der Oberfläche.

SAMSUNG CSCDie Auflösung ist super, ich wollte mein Tablet ohnehin nicht mit der Nasenspitze bedienen. Mit 359 ppi ist mir eine PenTile-Matrix absolut egal, die Kiste liefert ein gestochen scharfes Bild ab einem Abstand von 30+ Zentimetern, optimal. Auch hell genug ist das Display, klar, beim Strandurlaub wird man auch hier an die Grenzen der Ablesbarkeit kommen.

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Auf der Rückseite des Samsung Galaxy Tab S 8.4 finden sich Druckknöpfe für eine Schutzhülle – joa, stören nicht und die Idee gefällt mir gut. Besser jedenfalls als Hüllen, die ein nur 6,6 Millimeter schlankes Gerät auf kompletter Breite dicker werden lassen würden.

Also: Mir gefällt der Hobel echt gut. Mein Nexus 7 2013 sieht mächtig alt aus gegen die Kiste. Einzig die sehr glatte Rückseite bekommt beim ersten Angrabbeln einen Minuspunkt, der aber von dem Display weggeblendet wird. Insofern: Gold is best. Ich bin gespannt auf den Test, hier das Video des Auspackens, danach noch einige Bilder:

Videolink

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