Die Geschichte des Samsung Galaxy Note – wie sich das Gerät über die Jahre hinweg entwickelt hat

Vor genau fünf Tagen hat Samsung mit dem Galaxy Note 4 das vierte Gerät der Serie vorgestellt. Anfangs galt diese Serie noch als unnötig groß und den Stift braucht ja auch niemand – mittlerweile hat man aber echt eine Menge dazu gelernt. Das Note 3 gehört heute, knapp ein Jahr später, noch zu eigentlich jeder „Top 10 Smartphones“ Liste.

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Die wichtigste Veränderung bei einem Smartphone, das selbst mit dem ersten Ableger schon als außerordentlich groß galt, ist wohl die Auflösung. Angefangen mit 1280 x 800 Pixel auf 5,3″ (284 PPI / Note 1), über 1920 x 1080 Pixel auf 5,7″ (386 PPI / Note 3) ist man nun bei 2560 x 1440 Pixel auf ebenfalls 5,7″ (515 PPI / Note 4) angekommen. Die aktuelle Erhöhung wird wohl niemanden wirklich auffallen, wer die Gear VR aber schon auf hatte weiß, warum man trotzdem diese Auflösung gewählt hat.

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Ebenso wichtig ist wohl die Verbesserung des S-Pens. Als nicht-Besitzer des Note 1 und 2 kann ich da zumindest aus persönlicher Erfahrung eigentlich nichts zu sagen, aber da die Bedienung beim Note 3 so gut von statten geht, kan es vorher auch nicht schlecht gewesen sein. Mittlerweile werden 2048 Stufen erkannt und mit dem „S-Pen-Befehle“ Button hat man einen riesigen Mehrwert im Gegensatz zur z.B. Galaxy S Serie.

Weniger wichtig für Funktionen, dafür aber für den alltäglichen Gebrauch, ist die Haptik. Zwei Jahre lang setzte man auf glänzendes Plastik, dann traute man sich an die lederähnliche Oberfläche. Mittlerweile hat man auch auf den gefakte Chromrahmen verzichtet und tatsächlich Aluminium an den Rahmen gebracht. Auch sieht das abgerundete Glas auf der Front ganz nett aus, gefiel mir bei den Lumias von Nokia auch schon sehr.

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Selbstverständlich hat man aber auch unter der Haube ordentliche Änderungen vorgenommen. Wo man anfangs noch mit zwei Kernen à 1,2 GHz auskommen musste, werkeln nun je nach Region bzw. Version 4 Kerne à 2,7 GHz oder 4 x 1,3 GHz und 4 x 1,7 GHz im big.LITTLE Betrieb. Auch der RAM wurde von 1 GB auf 3 GB erhöht. Aber ohne gute Software bringt auch der beste Prozessor der Welt nichts: Das erste Galaxy Note wurde noch mit Android 2.3 Gingerbread ausgeliefert, mittlerweile ist man bei Android 4.4 KitKat angekommen.

Und obwohl die Ausmaße des Gerätes geschrumpft sind und auch das Gewicht reduziert wurde (vom Note 1 zum Note 4 lediglich zwei Gramm), ist der Akku um gute 28 Prozent von 2.500 mAh auf 3.220 mAh gewachsen. Genug von meiner Schwärmerei: Wer möchte mir ein Galaxy Note 4, Edge und die Gear VR kaufen ( 😉 )? Falls ihr die Frage mit „ich nicht“ beantwortet, könnt ihr mir wenigstens mal erzählen was denn eure lieblings Smartphoneserie ist. Natürlich sind auch nicht-Samsung Kommentare gern gesehen!

Quelle: SamsungTomorrow

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