C-Lab: Fünf neue Projekte aus den Laboren auf der Samsung Developer Conference

Samsung ist – wie fast alle anderen Unternehmen – auf der Suche nach neuen Möglichkeiten im mobilen Bereich. Akkus, Displays und andere Faktoren schränken zwar etwa bei Smartphones (noch) die Entwicklung ein, aber die Möglichkeiten der in den letzten Jahren enorm geschrumpften Prozessoren und Sensoren sind noch lange nicht ausgeschöpft.

Ahead_Samsung_SDC2016

Samsung hat für solche Entwicklungen als Spielwiese das ‚C-Lab‘ gegründet, welches zuletzt etwa mit einem smarten Gürtel oder einem VR-Controller im Vorfeld der CES 2016 aufgefallen ist. Das ‚Creative Lab‘ legt nun pünktlich zu Samsungs Developer Conference (27.-28. April) im Moscone West Center in San Francisco nach.

Fünf, beziehungsweise vier neue und ein bereits bekanntes Projekt aus den Laboren wird es geben.

Entrim4D_Samsung_SDC2016

Die Entrim 4D-Kopfhörer, welche dem Gehirn eine tatsächlich nicht existente Bewegung über eine galvanisch-vestibulärer Stimulation (GVS) mit schwachen elektrischen Strömen hinter dem Ohr vortäuschen, wurden bereits vor einigen Wochen vor der SXSW 2016 vorgestellt. Trotzdem kündigt Samsung die VR-Kopfhörer nun für die eigene Entwicklerkonferenz nochmals an und man darf gespannt sein, wie/ob die Technik ihren Platz in den Alltag finden wird.

licon_Samsung_SDC2016

Aber auch komplett neue Projekte finden ihren Weg aus den Versuchslaboren nach San Francisco, so etwa ‚LiCon‘, eine App, welche über die Kamera IoT-Geräte erkennt und ihre entsprechenden Steuerungsmöglichkeit per App zuordnet.

Ahead_Samsung_SDC2016

‚Ahead‘ wiederum ist ein Gadget, welches für Helme eine Kommunikationsmöglichkeit liefert. So kann also Sprechfunk für Ski-, Motorrad oder ähnliche -Helme mittels dem ‚Ahead‘ nachgerüstet werden, das Gerät selber wird mit extrem starken Magneten am Helm gehalten und per Bluetooth mit etwa dem Smartphone verbunden.

Ahead_Samsung_SDC2016-2

Die Hintergrund-Geräusche sollen dabei nicht unterdrückt werden, sodass man nicht gefährdet wird. Ansatz gefällt mir, die Kosten beziehungsweise die Qualität von proprietären Systemen in der Richtung ist bisher dürftig.

AMe_Samsung_SDC2016

‚AMe‘, „Around Me“, wiederum ist ein Halsband oder Collier, welches 360°-Fotos und -4k-Videos aufnehmen kann und somit eine Art Virtual-Reality-Lifelogging-Kamera ist.

AMe_Samsung_SDC2016-2

Klingt seltsam, sieht seltsam aus, aber etwa die Gear360 müsste man sich auf den Kopf schnallen, um damit mal eine Messe in 360° filmen zu können, ein Halsband erscheint hier praktischer.

ItsyWatch_Samsung_SDC2016

‚ItsyWatch‘, eine App, welche Kinder spielerisch erziehen soll. Das klingt vielleicht hart und für einige auch falsch, aber die Idee finde ich nicht verkehrt. Eine Art Tamagotchi, welches durch bestimmte Verhaltensweisen gefüttert wird. Auch das klingt arg nach ‚Pawlowscher Hund‘ und Konditionierung des Kindes, aber ob ich den Nachwuchs jetzt mit Schokolade, Fernsehen oder eben Nahrung für sein Tamagotchi belohne, dafür dass das Zimmer aufgeräumt wurde … die Idee hat etwas. Gamified Education bietet in einer digitalisierten Welt auch Chancen – auch wenn es es mit Sicherheit auch kritische Stimmen geben wird.

Quelle: Samsung via SamMobile

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