Note 7: Samsung untersucht angeblich überhitzte Austauschgeräte

Die Aufregung rund um das Samsung Galaxy Note 7 kühlt nicht ab. Nachdem die Südkoreaner Anfang September weltweit den Verkauf des Flaggschiffs gestoppt und am 19. September ein Austauschprogramm für ausgelieferte Geräte gestartet hatten, erhitzen Spekulationen um heiße Austauschgeräte die Gemüter.

SamsungGalaxyNote7_Fire

Ein Fall eines chinesischen Nutzers ist dabei besonders heiß, da ein Check der IMEI ein Gerät listet, welches nicht von dem Akkuproblem betroffen ist und dessen Box auch das schwarze Kästchen aufweist, welches sichere Galaxy Note 7 kennzeichnet.In China waren weniger als 2000 Geräte von dem Akkuproblem betroffen, Samsung hat nun bestätigt, dass man den Fall des überhitzten Geräts untersucht.

„We are currently contacting the customer and will conduct a thorough examination of the device in question once we receive it.“

Die Meldung ist insofern interessant, dass sowohl in Südkorea, als auch in den USA weitere Nutzer laut dem WSJ (Paywall) Fälle gemeldet hatten, in welchen das brandneue Galaxy Note 7 auch nach dem Austausch derart überhitzte, dass man kaum damit telefonieren konnte. Gegenüber dem Wall Street Journal sagte Samsung, dass es zu Temperaturschwankungen komme könne:

„in normal conditions, all smartphones may experience temperature fluctuations.“

Wobei damit sicher nicht Fälle gemeint sind, in welchen das Smartphone kaum noch anfassbar ist. Ungünstiger kann es für Samsung im Fall des Note 7 kaum laufen, wobei sich in der Vergangenheit auch gezeigt hatte, dass zahlreiche Fälle von Überhitzungen Falschmeldungen waren. Da bleibt zu hoffen, dass die neuen Meldungen um das Galaxy Note 7 nur heiße Luft sind.

via areamobile und CNN

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