Ausgetauschtes Galaxy Note 7 überhitzt angeblich im Flugzeug in den USA und sorgt für Evakuierung

Samsungs Pechsträhne um das Galaxy Note 7 hält offenbar weiter an. Nachdem das Austauschprogramm weltweit erfolgreich angelaufen ist und schon über eine Million Geräte ausgetauscht wurden, ist nun angeblich ein ausgetauschtes, sicheres Samsung Galaxy Note 7 in einem Flugzeug in den USA überhitzt und hat für eine Evakuierung des Fliegers gesorgt.

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Der Flug 944 von Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore musste heute morgen noch am Gate evakuiert werden. Der Grund: Das Samsung Galaxy Note 7 eines Passagiers mit dem Namen Brian Green wurde wie angefordert vor dem Start abgeschaltet und in die Hosentasche gesteckt. Allerdings kam es dann zu einer Rauchentwicklung, worauf Brian Green es auf den Boden des Flugzeugs fallen ließ, wo es sich durch den Teppich brannte.

Das Schadensbild entspricht früheren Fällen, in denen eine fehlerhafte Akkuzelle in einigen Fällen für einen Kurzschluss und ein entsprechendes Überhitzen des Samsung Galaxy Note 7 sorgte, weshalb Samsung weltweit den Verkauf stoppte und Geräte austauschen ließ. Das prekäre an der Situation im Flugzeug: Gegenüber TheVerge erkläre Green, dass es sich um ein bereits ausgetauschtes Samsung Galaxy Note 7 handelt und lieferte zum Beweis die Verpackung, welche das schwarze Quadrat zeigt, welches ausgetauschte Geräte identifiziert.

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Laut Green hatte das Galaxy Note 7 zum Zeitpunkt des Ausschaltens noch 80 Prozent Restladung. Das Flugzeug wurde jedenfalls evakuiert, Passagiere umgebucht und das Galaxy Note 7 landete bei der Flughafenfeuerwehr, wobei es sicherlich von Samsung untersucht werden dürfte. Bisher kommentierten die Südkoreaner den Vorfall noch nicht. Laut TheVerge hat Green inzwischen ein iPhone 7. Für Samsung eine fatale Meldung, welche nur durch eine extrem schnelle Untersuchung der Situation gerettet werden kann.

Quelle: TheVerge

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