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Samsung hat sich mit der Vorstellung der nächsten Generation der Galaxy A-Serie Zeit gelassen, nun ist das Samsung Galaxy A3 (2017) und Samsung Galaxy A5 (2017) offiziell.

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Im Vorfeld der CES 2017 hatte ich schon die Gelegenheit, mit das neue Samsung Galaxy A3 (2017) und Samsung Galaxy A5 (2017) genauer anzuschauen – Zeit für ein Hands-On.

Die Videos vorab: Ein Daumen hoch auf YouTube hilft gegen Clickbait – Danke.

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Die Spezifikationen des Samsung Galaxy A3 (2017)

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  • 4,7 Zoll HD sAMOLED Display
  • 1,6 GHz Octa-Core-SoC (wohl Exynos 7870)
  • 2 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher (erweiterbar via MicroSD)
  • 13 MP Hauptkamera, 8MP Frontkamera mit Offenblende f1.9, kein OIS
  • 2.350 mAh Akku
  • IP 68
  • USB Type-C
  • Android 6.0
  • 135,4 x 66,2 x 7,9 mm bei 138 Gramm
  • UVP 329 Euro, ab 3. Februar 2017 erhältlich.
  • Farben: „black-sky“, „gold-sand“ und „blue-mist“

(Für den Onlineshop exklusiv auch „peach-cloud“)

Die Spezifikationen des Samsung Galaxy A5 (2017)

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  • 5,2 Zoll FullHD sAMOLED Display
  • 1,9 GHz Octa-Core-SoC (wohl Exynos 7880)
  • 3GB RAM
  • 32 GB interner Speicher (erweiterbar via MicroSD)
  • 16MP Hauptkamera, 16 MP Frontkamera mit Offenblende f1.9, kein OIS
  • 3.000 mAh mit Adaptive Fast Charging
  • IP 68
  • USB Type-C
  • Android 6.0
  • 146,1 x 71,4 x 7,9 mm bei 159 Gramm
  • UVP 429 Euro ab 3. Februar 2017 verfügbar.
  • Farben: „black-sky“, „gold-sand“ und „blue-mist“

(Für den Onlineshop exklusiv auch „peach-cloud“)

Design und Verarbeitung des Samsung Galaxy A3 und A5 (2017)

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Die erste A-Serie war der erste Schritt Samsungs, die eigene Mittelklasse weg von billig anmutendem Plastik zu bringen. Stattdessen setzte man Ende 2014 auf glänzende Kanten, wie man sie zuvor nur beim Galaxy Note 4 gezeigt hatte. Der Nachfolger, das Galaxy A3 und A5 (2016) überraschte Ende 2015 dann abermals, da Samsung auf Teile des Designs des Galaxy S6 verwendete. Eine Glasrückseite und ein matter Aluminiumrahmen hatte man in Samsungs Mittelklasse nicht erwartet. Umso größer waren nun die Erwartungen an die A-Serie (2017).

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Samsung setzt abermals auf einige Elemente der aktuellen Galaxy-S-Reihe. Auffällig ist zunächst, dass Samsung die Glasrückseite krümmt, wie man es vom Galaxy S7 oder Galaxy Note 5 kannte, die Edge auf der Front bleibt jedoch (noch) dem Galaxy-S-Flaggschiff vorbehalten.

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Der Rahmen setzt abermals auf Metall, jedoch nun in der Gerätefarbe. Drei Farben gibt es: „black-sky“, „gold-sand“ und „blue-mist“. „black-sky“ ist eine tiefschwarze Version, wie man es vom Galaxy S7 kennt. „gold-sand“ dagegen ist ein kräftiges Gold, „blue-mist“ wiederum ein sehr helles,je nach Licht fast weißes Blau. Eine weiße Version ist nicht geplant. Für Samsungs Onlineshop spricht Samsung zudem exklusiv von einer Version in der Farbe„peach-cloud“. Dass eine weiße Version fehlt ist mutig, das sehr helle Blau weiß aber zu gefallen.

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Auf der Unterseite des Galaxy A3 und A5 (2017) sucht man neben dem USB Type-C-Anschluss vergeblich den Lautsprecher. Diesen hat Samsung nun vollkommen ungewöhnlich an der rechten Seite der Smartphones im Rahmen oberhalb des Powerbuttons platziert. Der Vorteil ist sicherlich, dass man so den Lautsprecher etwa bei Spielen im Landscape-Mode weniger schnell blockiert. Ob der Ton aber im Alltag zu überzeugen weiß, bleibt abzuwarten. Der Lautsprecher jedenfalls ist kein Stereo-Lautsprecher, sondern sitzt „nur“ auf der rechten Seite des Geräts.

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Die Rückseite bietet neben der Edge-Form eine weitere Neuerung: Wie beim Galaxy S7 hat Samsung die Kamera nun bündig mit der Rückseite verbaut. Es steht kein Hubbel aus dem Gerät, wie es bei dem Vorgänger noch der Fall war. Die Rückseite des Galaxy A3 und A5 (2017) erinnert allerdings in Sachen Layout leicht an das Galaxy S3, Geschmackssache.

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Die Verarbeitung des Samsung Galaxy A5 (2017) und A3 (2017) ist tadellos. Neu ist, dass Samsung der Mittelklasse eine IP68-Zertifizierung spendiert. Dass ein Smartphone mit Glasrückseite und Metallrahmen staub- und wasserdicht ist, war 2016 nur dem Galaxy S7 vorbehalten, 2015 war dies noch gar nicht der Fall.

Die Hardware des Samsung Galaxy A5 (2017) und A3 (2017)

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Samsung setzt in der Mittelklasse auf Hardware, welche für die allermeisten Nutzer dicke ausreichen dürfte. Das Galaxy A5 (2017) setzt auf einen Exynos 7880 Octa-Core mit 1,9 GHz, das Galaxy A3 (2017) auf einen leicht schwächeren Exynos 7870 Octa-Core mit 1,6 GHz und nicht wie noch der Vorgänger auf „nur“ vier Rechenkerne. Dem A5 (2017) spendiert Samsung 3GB RAM, die zusammen mit dem Exynos 7880 und Android 6.0 das FullHD-sAMOLED-Display absolut ruckelfrei befeuern. Das Galaxy A3 (2017) setzt dagegen auf eine HD-Auflösung des sAMOLED-Displays, weshalb der leicht schwächer SoC und 2GB RAM ausreichen. Schade ist, dass Samsung um A5 (2017) zeitgemäße 32GB Speicher verbaut, das A3 (2017) dagegen aber nur 16GB intern spendiert bekommt. Bei beiden Geräten lässt sich der Speicher allerdings via MicroSD um bis zu 256 GB erweitern.

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Die Akkus dürften mit 2.350 mAh (A3) beziehungsweise 3.000 mAh (A5) bei der relativ genügsamen Hardware eine gute Akkulaufzeit ermöglichen. Erfreulich: Das 2016er A3 hatte keinen Fingerabdruck-Scanner, bei der A-Serie 2017 haben nun sowohl das A3 als auch das A5 einen solchen im Homebutton integriert.

Die Displays des Samsung Galaxy A3 (2017) und A5 (2017)

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Samsung setzt auf helle sAMOLED-Displays, die jeweils auch absolut ausreichend scharf sind. Neu ist allerdings, dass Samsung der Mittelklasse das Always-on-Feature etwa des Galaxy S7 spendiert bekommt.

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Die Software und andere Features

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Die neue 2017er A-Serie setzt nur auf Android 6.0, allerdings hätte es aus seltsam gewirkt, wenn Samsung den Flaggschiffen noch kein Nougat liefert und dann eine neue Mittelklasse mit aktuellerem OS gebracht hätte.

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Optisch ist das Betriebssystem allerdings trotzdem aktueller als es beim S7 der Fall ist: Die mit dem Note 7 vorgestellte Grace UX kommt zum Einsatz und bietet neben einer schicken Oberfläche auch Features wie den Blaufilter oder den Sicheren Ordner.

Die Kamera – scharfe Bilder für die Mittelklasse

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Das Samsung Galaxy A3 (2017) verfügt über eine Kamera mit einer Auflösung von 13MP und einer Offenblende von f1.9 auf der Rückseite. Leider verzichtet Samsung nun in beiden Modellen auf eine optische Bildstabilisierung, das A5 2016 hatte eine solche noch. Für die Mittelklasse ordentlich. Ebenso die Frontkamera, hier setzt Samsung auf 8MP, ebenfalls gekoppelt mit einer Offenblende von f1.9, eine sehr ordentliche Kombination.

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Das Samsung Galaxy A5 (2017) setzt hier nochmals einen drauf: 16MP für die Haupt- und auch für die Frontkamera, beides mit f1.9 – herausragend. (Auch hier werde ich nachtragen, ob ein OiS vorhanden ist).

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Die Fotoqualität ist ordentlich, Videos werden allerdings mit bis zu 1920×1080 Pixeln aufgezeichnet, 4k gibt es für die A-Serie dann doch noch nicht. Trotzdem: Die Kamera sind absolute Top-Features der neuen 2017er A-Serie.

Tl;dr – das Fazit

Optisch gibt es Neuerungen zum Vorgänger, die A-Serie wird 2017 etwas runder. Das sehr helle Blau gefällt mir extrem gut, IP68 kommt in die Mittelklasse und die Kameras sind absolut gut. Samsung verbessert die Mittelklasse erneut und bereichert sie um einige Features des S7-Flaggschiffs, liefert das Paket aber zu deutlich niedrigeren Preisen. Das Samsung Galaxy A3 (2017) wird voraussichtlich 329 Euro (UVP) kosten, das Samsung Galaxy A5 (2017) 429 Euro (UVP). So liegt die 2017er A-Serie auf dem Preisniveau des Vorgängers, bietet aber mit IP68, einem neuen Design und starken Kameras einen deutlichen Mehrwert. Besonders das Galaxy A3 (2017) in der Farbe blue-mist hat es mir angetan. Hier nochmal die Videos, ein Daumen hoch auf YouTube hilft mir 😉 Danke.

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