iPhone 10: Apple setzt auf gebogenes AMOLED-Display von Samsung

Mit dem Samsung Galaxy S6 edge hat Samsung 2015 erstmals ein Smartphone mit zwei gebogenen Displayrändern vorgestellt und fährt auch 2016/2017 mit dem Galaxy S7 edge und dessen gebogenem AMOLED-Display äußerst erfolgreich. 2017 soll nun Apple laut dem WallStreetJournal nachziehen.

Geht es nach dem WSJ soll Apple für das iPhone 10, X oder „10th anniversary edition“ auf ein gebogenes AMOLED-Display setzen, parallel wird es allerdings auch ein iPhone 7s geben.

Interessant ist, dass die Panels für das nächste iPhone-Flaggschiff von dem ärgsten Konkurrenten kommen: Samsungs Displaysparte wird laut WSJ der einzige Zulieferer Apples für AMOLED-Screens sein. Entsprechende Verträge waren in den letzten Wochen schon häufiger publik geworden, dass Samsung allerdings gebogene AMOLED-Displays an Apple gibt, überrascht dennoch. Mit einem gebogenen Display hatte Samsung ein sehr erfolgreiches Alleinstellungsmerkmal. Das zehnte iPhone wird allerdings laut WSJ bei über 1000 Dollar liegen, Samsungs AMOLED-Displays dürften hier einer der Gründe für die Preissteigerung sein.

Ob es nun so gut ist, das größte Alleinstellungsmerkmal an Apple zu geben und dessen Exklusivität zu verlieren? Das Galaxy S8 wird Ende März zeigen, wie Samsung dies kompensieren möchte.

Quelle: WSJ via Engadget

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