Samsung Galaxy Note8 vorgestellt – 20 Minuten mit dem Flaggschiff [4k]

Nach dem Debakel rund um das Galaxy Note7 dachten viele, dass Samsung die Note-Serie nicht fortsetzen würde. Allerdings investierte Samsung danach viel Zeit in die Fehlersuche. Man fand den Fehler, behob ihn und führte einen neuen „8 point battery check“ ein, um sicherzustellen, dass etwas Derartiges nicht nochmal vorkommen kann. Außerdem kündigte man an, die Note-Reihe fortsetzen zu wollen. Nun ist es so weit: das Samsung Galaxy Note8 ist offiziell.

Wegen des Rückrufs des Note7 und dies hierzulande niemals erhältlichen Note 5 ist das neue Samsung Galaxy Note8 seit drei Jahren das erste Note-Smartphone, welches nach Deutschland kommt. Die Erwartungen sind entsprechend hoch, Zeit für einen ersten Eindruck und die Beantwortung der Frage, ob es den Erwartungen gerecht wird.

Das Hands-On des Samsung Galaxy Note8

Videolink

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Die Samsung Galaxy Note8 Spezifikationen

  • 6,3 ZollQHD+ SAMOLED (2960×1440 Pixel) Infinity Display
  • Exynos 8895 Octa, 10nm 64bit, 2,3GHz Quad Samsung CPU + 1,7 GHz Cortex A53 Quad
  • LTE Cat 16, 802.11a/b/g/n/ac + MIMO, BT 5.0, GPS, NFC
  • 6GB LPDDR4 RAM
  • 64GBinterner UFS 2.1-Speicher, erweiterbar um offiziell bis zu 256GB via MicroSD
  • Dual-Kamera (Rückseite):12MP Kamera; 1,4µm große Dual-Pixeln, OIS und f1.7
    12 MP Kamera, OIS, f2.4 und zweifachem optischen Zoom.
    8 MP f1.7 AF Kamera (Front)
  • 3.300 mAh Akku, Fast Charging, Fast Wireless Charging
  • Fingerprint-Scanner, Iris-Scanner
  • 162,5 x 74,8 x 8,6 mm; 195 Gramm
  • USB Type-C
  • Android 7.1.1 mit Samsung Experience 8.5
  • S-Pen mit 4096 Druckstufen, 108mm Länge, 5,8mm Breite, 0,7mm Spitze
  • IP68-Zertifizierung
  • Vier Farben: Black Onyx, Maple Gold, Deep Sea Blue, Orchid Grey. Nur zwei Farben aktuell für Deutschland geplant: Black Onyx und Maple Gold.
  • 999 Euro UVP, eine DUOS-Version wird über den Samsung Onlinestore auch für 999 Euro angeboten.

Das Design des Samsung Galaxy Note8

Für das Galaxy S8 erntete Samsung einiges an positivem Feedback für das Design: die Kombination aus einem Edge-Display wie es erstmals mit dem Galaxy S6 edge vorgestellt wurde, einer gewölbten Glasrückseite, wie sie das Note 5 hatte und einem neuen, aufregenden Infinity Display auf der Front sieht einfach toll aus. Logisch, dass Samsung das Rad mit dem Galaxy Note8 nicht neu erfindet, sondern das Design des Galaxy S8+ aufgreift. Glas auf der Front, Glas auf der Rückseite, ein hochglänzender Metallrahmen dazwischen. Lediglich die Silhouette ist eine andere, da das Samsung Galaxy Note8 weniger stark gerundete Ecken hat und somit etwas größer wirkt. Im Details gibt es jedoch noch weitere Unterschiede.

Der erste Blick fällt auf das Display. DAS DISPLAY. Samsung nennt die Kombination aus dem neuen Seitenverhältnis von 18,5:9 und der Edge-Form Infinity Display und dieses beherrscht das Design des Galaxy Note8. Das Display lässt kaum Platz für Ränder auf der Front. Aufgrund des schwarzen Rahmens sieht die Front bei ausgeschaltetem Display daher aus wie eine Einheit – was wohl auch der Grund dafür sein dürfte, dass Samsung auf ein Logo vorne verzichtet hat. Lediglich der Hör-Lautsprecher, die Frontkamera und der Iris-Scanner neben anderen Sensoren sitzen kaum sichtbar im Rahmen. Ein Fingerabdrucksensor fehlt. Die Front ist ein Under-Statement.

Dreht man das Gerät, ist der zweite Punkt die Farben: zwar gibt es erneut eine violett-graue Version „Orchid Grey“, diese ist allerdings nicht für Deutschland oder überhaupt Europa geplant. Stattdessen gibt es eine rein schwarze Version „Black Onyx“, eine goldene Version „Maple Gold“ und eine tiefblaue Version namens „Deep Sea Blue“. Letztere ist neu und sieht toll aus – kommt allerdings nach aktuellem Stand derzeit nicht nach Deutschland. Hier gibt es also zwei Versionen: Schwarz und Gold. Die goldene Version ist hier spannender, da das Gold kein schreiendes Rotgold ist und bei einem Blick auf die Front an den Rändern des Infinity Displays leicht zu erahnen ist.

Als nächstes fällt auf der Rückseite die Kamera auf. Auf zahlreichen Leaks sah diese wie eine Monstrosität aus, live ist das Design weit weniger schlimm und fast stimmig. Ein breites Modul vereint Kamera, Fingerprint-Sensor und LED. Das Modul selber sitzt mittig oben auf der Rückseite und das Design ist sogar halbwegs durchdacht: für das Galaxy S8 erntete Samsung Kritik bei Kamera und Fingerprint-Sensor. Schnell konnte man dies mit dem Finger verwechseln und so die Kamera beschmieren. Beim Galaxy Note8 legt Samsung nun die LED und den Pulsmesser zwischen die Kameras und den Fingerprint-Sensor. Das funktioniert gut als räumliche Trennung, bringt den Fingerprint-Sensor aber auch fast außer Reichweite des Fingers.

Beim Rahmen setzt Samsung erneut auf poliertes Metall. Die Zeiten von mattierten Rahmen wie noch beim Galaxy S7 im Einsatz sind offenbar erstmal vorbei. Das hat den Vorteil, dass glänzendes Metall zwischen zwei Glasseiten kaum auffällt, gleichzeitig wirkt das Samsung Galaxy Note8 wie auch schon das S8+ hierdurch etwas rutschiger und zerbrechlich. Der Rahmen jedenfalls sitzt wieder mittig zwischen Front und Rückseite, die Symmetrical Beauty, welche Samsung mit dem Note7 einführte.

Mit 8,6 Millimetern ist das Galaxy Note8 relativ dick. Dicker als das Note7 (7,9mm) oder S8+ (8,1mm). Aufgrund des gewölbten Glases fällt dies erstmal nicht auf, nimmt man das Gerät aber in die Hand, dann ist dieses bemerkenswert schwer. Wog das Note7 noch 169 Gramm, bringt das Note8 nun satte 195 Gramm auf die Waage.

Es liegt dennoch sehr gut und angenehm in der Hand, was sicherlich auch der gerundeten Rückseite geschuldet ist. An die herausragende Ergonomie des Note7 kommt der Nachfolger aber nicht ganz heran, was auch den Abmessungen geschuldet ist: mit 162,5 x 74,8 x 8,6mm ist es einfach ein relativ großes Smartphone. Dazu gibt es wieder eine IP68-Zertifizierung. Insgesamt ein schickes Design, welches aber nur durch das Display wirklich spektakulär wird.

Die Hardware des Samsung Galaxy Note8

Das Thema kann man schnell abhandeln: mehr oder weniger alles was man in einem Highend-Smartphone erwartet ist an Bord. Das war allerdings auch schon beim Galaxy S8 der Fall, weshalb die Hardware relativ ähnlich ist. Ein mit 10nm gefertigter Exynos 8895 bringt vier von Samsung erdachte Kerne mit 2,3 GHz mit vier Cortex A53 Kernen und 1,7 GHz zusammen, dazu gibt es eine Mali-G71 GPU. Die USA erhalten wohl wieder ein Note8 mit Snapdragon 835.

Hierzulande bringt es der Exynos 8895 theoretisch auf Gigabit-LTE Cat. 16, wobei das noch kein Provider anbietet. Dazu gibt es Bluetooth 5.0 LE und WiFi bis ac mit MIMO. Deutschland erhält 64GB internen Speicher (wohl UFS 2.1), welcher offiziell um bis zu 256GB via MicroSD erweitert werden kann – für Asien sind auch andere Speicherversionen mit bis zu 256GB im Gespräch. Neu ist, dass Samsung dem Galaxy Note8 6GB LPDDR4 RAM spendiert. Mehr Arbeitsspeicher dürfte angesichts der S-Pen-Umgebung im Betriebssystem wohl keine schlechte Sache sein.

USB 3.1 mit Type-C-Anschluss ist auch an Bord, wer möchte kann das Samsung Galaxy Note8 auch kabellos laden. Einen Punkt gibt es, an welchem das Galaxy Note7 durchschimmert: der Akku. Hatte dieser mit einem aggressiven Akkudesign beim Note7 noch 3.500 mAh, ist der Akku des Note8 mit 3.300 mAh sogar leicht schwächer als der Akku des minimal kleineren Galaxy S8+. Im Alltag sollte dies wenig ausmachen, angesichts von Flaggschiffen anderer Hersteller mit 4.000 mAh würde man sich bei Samsung dennoch mehr wünschen – aufgrund des Note7-Desasters kann man hier aber eine gewisse Vorsicht nachvollziehen.

Das Display des Samsung Galaxy Note8

Das Display ist Teil des Designs, allerdings auch sonst eine Welt für sich: fast randlos, gewölbt und mit einem Rahmen, welcher den gerundeten Ecken folgt ist das 6,3 Zoll große SAMOLED mit 2960×1440 Pixeln einfach ein Statement. Sehr hell, perfekt scharf und erneut mit Mobile HDR Premium sowie herausragenden Farbwerten an Bord.

Was auf der Front fehlt ist der Homebutton. Der Fingerabdrucksensor liegt wie beim Galaxy S8 auf der Rückseite und so hat Samsung wie im Fall des S8 dem Note8 einen virtuellen Homebutton spendiert. Einen Teil des Displays, welcher auf Druck reagiert, sodass man auch hierüber das Gerät aus dem Standby aufwecken kann. Das funktioniert gut und lässt zumindest einen Kritikpunkt des fehlenden Homebuttons wegfallen – die Kamera kann man dennoch hierüber nicht schnell aufrufen und der doppelte Druck auf den Powerbutton kommt nicht ganz an Speed und Usability des Kamera-Aufrufens des Galaxy S7 heran.

Die Software des Samsung Galaxy Note8

Android 7.1.1 Nougat mit der Samsung Experience 8.5 ähneln in Sachen Software dem Galaxy S8 sehr stark. Dieselben neuen, schicken Icons, der App Drawer per Swipe nach oben und eine sehr aufgeräumte, helle Oberfläche sind gelungen. Nichts erinnert mehr an TouchWiz, Samsung hat inzwischen eine schicke, schnelle Oberfläche bei Smartphones.

Bixby ist auch wieder an Bord. Inklusive eigenem Button unterhalb der Lautstärkewippe. Der smarte Assistent war mit dem Galaxy S8 erschienen, konnte allerdings zum Start keine Spracheingabe bieten. Seit gestern ist nun immerhin die englische Version von Bixby Voice verfügbar – für ein Gerät, welches weltweit angeboten wird und sonst keine der wichtigsten Sprachen beherrscht ein Provisorium.

Ansonsten versucht Samsung auch wieder die Edge mit Funktionen zu bereichern – ob man diese nutzt muss man selber wissen. Interessant ist, dass Samsung bei einem Gerät, welches auf Produktivität ausgelegt ist, nun über das Multitasking-Menü die Funktion App-Pair anbietet. Mit dieser lässt sich eine App sogar in zwei Instanzen öffnen und nebeneinander/untereinander auf dem Bildschirm aufrufen. Denkbar wären so etwa zwei Whatsapp-Chats oder andere Anwendungen.

Iris-Scanner, Fingerabdruck und Co des Samsung Galaxy Note8

Das Design des Fingerabdrucksensors ist fragwürdig: sowohl die Platzierung, als auch die Größe. Tatsächlich muss man normal große Hände ganz schön strecken, um den Sensor mit dem Zeigefinger zu erreichen. Bei einer Platzierung unterhalb der Kamera ist dies nicht annähernd so schwierig. Huawei, LG und andere machen vor wie es geht. Beim S8 hatten sich viele gewünscht, dass man den Fingerabdrucksensor schlicht unter die Kamera drehen sollte – vielleicht wegen Wireless Charging, Akkudesign, S-Pen, NFC oder dem Kameramodul geht es offenbar bei Samsung nicht. Das Ergebnis ist eine fragwürdige Ergonomie. Zwar kann man den Sensor nun besser erfühlen, da man ihn aber nicht immer erreicht, wird dann doch auf die Kamera gefasst. Einer der wenigen großen Kritikpunkte die sich Samsung gefallen lassen muss.

Immerhin hat Samsung auch wieder den Iris-Scanner des Galaxy S8 mit an Bord. Eine Zusatzkamera inklusive Infrarot-LED können so die Iris des Nutzers erkennen. Gehakt wurde dies nur äußerst umständlich mit hochauflösenden Infrarot-Aufnahmen von Augen, halbwegs sicher ist die Lösung also. Auch durchaus schnell, sofern das Licht stimmt. Bei Rückenlicht oder aber schlechten Lichtverhältnissen kommt die Technik aber an ihre Grenzen. Schneller ist ohnehin der Gesichtsscan. Dafür greift das Note8 auf die Frontkamera mit 8MP f1.7 und Autofokus zurück. Selbst mit sicherem Entsperren, einer Funktion die angeblich nicht einfach über ein Foto ausgetrickst werden kann, ist diese Methode extrem schnell. Alternativ bleibt beim Samsung Galaxy Note8 nur der Griff zu PIN, Muster und Co.

Der S-Pen

4096 Druckstufen werden von dem 108 Millimeter langen und 5,8 Millimeter breiten S-Pen mit der 0,7 Millimeter dünnen Spitze erkannt. Das war auch schon beim Galaxy Note7 der Fall, technisch hat sich hier also nichts getan und auch das Design des Stifts ist weitgehend das Gleiche geblieben.

Die Software unterscheidet sich nun in Nuancen. Erneut gibt es ein Screen Off Memo, welches Notizen mit dem S-Pen erlaubt ohne, dass man vorher das Gerät entsperren müsste. 100 Seiten lassen sich so anlegen, das dürfte einen durch jedes Meeting bringen.

Im S-Pen-Menü lassen sich verschiedene Optionen anwählen: Notiz erstellen, alle Notizen anschauen, mit Smart Select einen Teil des Displays erfassen oder auf einen Screenshot direkt malen – das kennt man bereits. Neu ist die Funktion der Screen Message, hierüber lässt sich mit dem S-Pen ein Gif zeichnen und als Animation dann verschicken. Keine große Sache, aber eine nette Spielerei um den Weg auf Google Maps zu erklären. Ebenso lassen sich nun über Translate mit dem S-Pen ganze Absätze übersetzen, wobei Samsung hier auf Google Translate zurückgreift.

Die Kameras

Drei Kameras sind auf dem Samsung Galaxy Note8 nutzbar (die separate 3,7MP Kamera für den Iris-Scanner kann man vernachlässigen). Auf der Front gibt es die gute 8MP Kamera mit einer Offenblende von f1.7 und einem Autofokus – auf dem Galaxy S8 für gut befunden und auch im Galaxy Note8 eine feine Sache.

Auf der Rückseite gibt es direkt zwei Kameras. Einmal die weitwinklige Hauptkamera mit 12 Megapixeln, bei denen es sich um 1,4µm große Dual-Pixel handelt. Dazu mit einer Offenblende von f1.7 und einer optischen Bildstabilisierung. Die zweite Kamera setzt ebenfalls auf 12 Megapixel, allerdings spart sich Samsung hier den Hinweis auf Dual-Pixel, insofern liegt der Einsatz eines anderen Sensors nahe. Die zweite Kamera besitzt eine andere Brennweite, welche einem zweifachen optischen Zoom entspricht. Wie auch schon beim iPhone 7 Plus geht die längere Brennweite zulasten der Offenblende: nur f2.4 verspricht weniger Licht auf dem Sensor. Allerdings hat Samsung der Zoomlinse ebenfalls eine optische Bildstabilisierung spendiert, dass bietet das iPhone 7 Plus nicht.

Die Ergebnisse beim Hands-On sind bemerkenswert, wobei ich nicht sagen kann, ob Samsung hier bei der Hauptkamera nicht einfach auf die Technik des Galaxy S8 gesetzt hat. Das optische Zoom jedenfalls funktioniert nahtlos und über ein x2-Symbol oder eine Geste, wie man es auch auf dem iPhone 7 Plus hat. Tatsächlich finde ich ein Zoom nicht ganz so nützlich wie ein Weitwinkel-Objektiv, wie es das LG G6 bietet – dennoch, die Kamera des Samsung Galaxy Note8 ist wieder herausragend.

Auch in Sachen Software ist die Kamera ordentlich: neben Bixby Vision, einer Erkennung für Inhalte in der Kamera und dem angesprochenen Zoom gibt es beim Galaxy Note8 einen „Live Focus“. Hiermit schließt Samsung im Ergebnis nur eine Lücke zur Konkurrenz von Huawei und Apple, welche das Feature schon länger bieten: mit zwei Aufnahmen über beide Kameras wird eine künstliche Offenblende ermöglicht, welche den Hintergrund komplett verschwimmen lässt. Schön, allerdings auch beim Galaxy Note8 nicht fehlerfrei. Bis heute gibt es kein Smartphone, welche eine derart künstliche Offenblende bei Portraits annähernd fehlerfrei umsetzt, insofern hat das Feature die üblichen Abstriche, welche man machen muss. Gut ist allerdings, dass immer auch das originale Foto der f1.7-Hauptkamera aufgenommen und in der Gallery angezeigt wird. In der Gallery kann man das mit Live-Focus aufgenommene Foto dann übrigens auch nachträglich noch ändern.

Tl;dr – das Fazit

Deutschland hatte jetzt drei Jahre kein neues Galaxy Note. Nach dem Note7-Debakel sind sicherlich einige Nutzer dann auf das Galaxy S7 oder S8 geschwenkt, aber dennoch: schön, dass Samsung zurück im Note-Business ist. Das Samsung Galaxy Note8 ist groß, schick und lässt technisch kaum Wünsche offen. Dazu gibt es endlich wieder ein Smartphone mit S-Pen. Drei Wermutstropfen gibt es allerdings: 1. Der Preis für das herausragende Infinity Display ist der mäßig brauchbare Fingerprint-Scanner. 2. 3.300 mAh sind eine Spätfolge des Note7, angesichts von anderen großen Smartphones die es auf 4.000 mAh bringen (Mate 9), würde man sich hier etwas mehr wünschen. 3. Samsung lässt sich das Note8 gut bezahlen – 999 Euro UVP sind für ein Smartphone eine mächtige Hausnummer. Immerhin bekommen Vorbesteller in Deutschland die DeX-Station gratis dazu.

Insgesamt ist das Samsung Galaxy Note8 aber ein herausragendes Gerät: eine spektakuläre Front, eine tolle Verarbeitung, eine neue Kamera und natürlich der S-Pen machen es zu einem der interessantesten Smartphones derzeit.

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