Mit dem Samsung Galaxy Note8 auf Safari [Video]

Smartphones sind in der Theorie absolut nicht geeignet für Safaris – aus einem einfachen Grund. Das Kriterium, welches hier entscheidend ist, lautet Brennweite. Hier kommt die Physik aktuell bei Smartphones an ihre Grenze.

Noch halbwegs geeignet war vielleicht ein Lumia 1020 mit seinen zig Megapixeln und entsprechenden Crop-Möglichkeiten, oder ein Galaxy S4 Zoom mit seinem echten optischen Zoom –  aber sonst reicht es meistens nicht so wirklich. Beim Galaxy Note8 könnte man nun denken, dass es mit der zweiten Linse und deren 56mm vielleicht besser geeignet wäre – und durch Zufall hatte ich nun die Gelegenheit, dies auszuprobieren.
Videolink

Vorab: eigentlich nicht. 56mm sind für Safaris nichts. Hier fängt der Spaß bei 300mm Brennweite und mehr eigentlich erst an. Ich war durch Zufall privat in Südafrika und wenn man nicht teuer über TUI und Co. bucht, sondern stattdessen selber über SANparks.org die Buchung in die Hand nimmt, ist sogar der Krüger Nationalpark bezahlbar. Bei der Gelegenheit hatte ich meine Samsung NX1 mit dem 50-200mm Objektiv dabei (das 300mm S-Lens kam nie auf den Markt, das 50-150mm S-Lens ist teuer und Samsung hat die Kamerasparte eingestellt) und dazu eine Panasonic FZ1000. Im Park kann es dann aber auch mal passieren, dass Tiere richtig nah am eigenen Auto stehen – und dann sind 50mm bei dem 50-200mm Objektiv der NX1 schon mal zu nah. Dafür war dann das Samsung Galaxy Note8 für mich der fast perfekte Begleiter. Nur fast, da ich mir zum einen die 12MP im 18:9-Format gewünscht hätte, 8MP sind hier teilweise etwas zu wenig und zum anderen, da der Schnellstart der Kamera des Samsung Galaxy S7 edge einfach noch einen Ticken schneller war. Nach dem Video oben hier noch einige Fotos – direkt aus dem Samsung Galaxy Note8 und gar nicht bearbeitet.

28mm:56mm (zum Vergleich):

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