Samsung Galaxy S9 und S9+ besitzen Support für Project Treble

Mit der Veröffentlichung von Android 8.0.0 Oreo durch Google, stellte der Internet-Gigant auch Project Treble vor. Ein Project welches den Smartphone-Herstellern das Leben in Sachen Update erleichtern soll. Denn künftig könnten einige Schritte wegfallen, und Updates, speziell Versionsupdates, schneller fertiggestellt und ausgerollt werden.

Dies ist auch in Googles Interesse, wenn man mal nebenbei verfolgt, wie langsam sich die Android-Versionen am Markt verbreiten. Samsung ist hier wohl der größte Knackpunkt. Denn im Android Bereich hat man die meisten Geräte auf dem Markt. Braucht man hier für die Entwicklung und den Rollout länger, spiegelt sich das in der Android Verteilung wieder.

Google hat hier einige Anpassungen in der Androids Low-Level-Architektur vorgenommen und eine Zwischenschicht eingezogen, um das eigentliche Betriebssystem vom hardwarespezifischen Code zu trennen. Dieses Vendor-Interface trennt wie gesagt die Bereiche, sodass ein Warten der Freigabe des Updates durch zum Beispiel Chiphersteller wie Qualcomm entfällt. Theoretisch könnte man das Update direkt von Google an die Smartphones schicken. Allerdings setzt Samsung auf eine eigene Benutzeroberfläche namens Samsung Experience.

Auch hier setzt Project Treble an. Denn Gerätehersteller müssten die Benutzeroberfläche nicht zwingend an jedes Gerät individuell anpassen. Oft wird dies auch ein einziges Mal reichen.

Für Samsung hat Project Treble nur Vorteile, da man in der Vergangenheit in Sachen Updatepolitik ziemlich in der Kritik stand. Project Treble und der Support für das Galaxy S9 und S9+ lassen zumindest schon mal hoffen, das künftige Updates, vor allem Versionsupdates, schneller ausgerollt werden.

Quelle: sammobile.com

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