V-Home: Samsung und Vodafone machen mit SmartThings gemeinsame Sache

Auch wenn ich bis heute weder Alexa noch Google Home im Einsatz habe, ist IoT eine sehr interessante Sache für mich – mit der Sprache als Schnittstelle. Bei mir ist hier allerdings noch immer wenig im Einsatz, auch da die Technik 1. einen sehr langen (und teuren) Rattenschwanz mit sich bringt und 2. Samsung SmartThings hierzulande bisher sehr zurückhaltend vermarktet hat.

Das Unternehmen SmartThings hatte Samsung im August 2014 übernommen und als ein Zentrum der eigenen IoT-Infrastruktur ausgebaut. Während man hierzulande mit Smartphones, Fernsehern, smarten Kühlschränken und Co. die entsprechende IoT-Hardware schon lange im Angebot hat, war der zentrale Hub – der SmartThings Hub – in Deutschland bisher nur schwer zu beziehen. Nun bringt Vodafone exklusiv den SmartThings Hub als Kernstück eines neuen Sicherheitssystems für die heimischen vier Wände nach Deutschland.

Der Rattenschwanz bekommt bei Vodafone eine Hausnummer: 389,90 Euro. Als Startpaket für IoT-Sicherheit Zuhause. Nicht wenig, allerdings insofern fair, als dass Vodafone hier eine Einmalzahlung zulässt, häufig gibt es derartige Angebote nur im monatlichen Abonnement. Wer allerdings eben diesen Weg gehen möchte, ist mit einer Einmalzahlung von 149,90 Euro und 10 Euro im Monat über 24 Monate dabei. Zum Start gibt es beide Angebote nochmals um 50 Euro reduziert (also 339,90 Euro/99,90 Euro + 24×10 Euro). Unklar ist für mich ist der Zusatz: „Zusätzlich fällt in beiden Varianten eine V-Home Service-Gebühr in Höhe von 9,99 Euro für den V-Home Alarm-Assistenten und den persönlichen Video-Cloudspeicher (Speicherplatz für max. 14 Tage und bis zu 10 Gigabyte) mit Flat-Zugang zum Vodafone-Smartphone an.“ Ich vermute hier, eine einmalige oder allenfalls jährliche Gebühr, alles andere wäre lächerlich.

Auch das ist nicht gerade wenig für eine IP-Kamera, eine Alarmsirene und einen Mehrzwecksensor (etwa um eine Fensteröffnung zu überwachen). Zudem gibt es Erweiterungen zu – ebenfalls nicht günstigen Preisen. Das Gute ist, dass das System in Zukunft um weitere Geräte die Samsungs SmartThings unterstützen erweitert werden soll.

Die Preise sind nicht günstig, aber auch nicht vollkommen übertrieben – schade eigentlich, dass Samsung SmartThings erst jetzt in Deutschland vermarktet wird. In den USA etwa gibt es den Hub um 80 Dollar und ein Start-Set (ohne Kamera) für 180 Dollar.

Weitere Informationen bei Vodafone

via @alexleinhos

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