Samsung Galaxy A50 vorgestellt und im Hands-On

Vor acht Tagen hatte Samsung ihre neuen Flaggschiffe des Galaxy S10 Lineups und das Galaxy Fold – das erste faltbare Smartphone – vorgestellt.

Neben den High-End Geräten vertreibt Samsung natürlich auch eine sehr gute Mittelklasse, die in Deutschland jetzt mit einem Gerät erweitert wird – dem Galaxy A50. Bis auf den etwas komischen Namen hat das Gerät einiges zu bieten.

Mit dem Galaxy A7 und Galaxy A9 hatte Samsung im vergangen Jahr das erste Mal seit längerem etwas Stimmung in die Mittelklasse gebracht. Da sich viele Nutzer für die neue Mittelklasse begeistert haben und die Geräte doch zu wenig nutzen um sich für die mehr als doppelt so teure Flaggschiff-Klasse zu entscheiden, hat Samsung die Geräte noch weiter entwickelt und besser gemacht. Der Preis ist mit rund 400€ dadurch nicht drastisch gestiegen.

Das neue Galaxy A50 ist neben dem Galaxy A30 – welches nicht in Deutschland verfügbar sein wird – das erste Smartphone, welches auf der Vorderseite auf ein Infinity-U Display setzt, sprich eine kleine „Notch“ hat, die wie ein U geformt ist. Das Display ist mit 6,4 Zoll genau so groß wie das des Galaxy S10+, welches wirklich riesig ist. Es hat eine Auflösung von FHD+ und ist natürlich weiterhin ein Super AMOLED Panel und kein LCD. Über der Notch sitzt die kleine Höhrmuschel zum Telefonieren und das war es im Grunde mit der Vorderseite auch schon. Fast hätte ich es noch vergessen: Aus der Mittelklasse ist man es mittlerweile genauso, wie von den High-End Geräten gewöhnt, dass sich der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite unter der Kamera befindet. Wir leben mittlerweile nicht mehr in 2018, sondern in 2019, deswegen befindet sich der Fingerabdrucksensor nun auch nicht mehr auf der Rückseite, sondern wieder auf der Front. Nicht als „Home-Button“ im unteren Rahmen des Displays aufzufinden, aber dafür im Display.

Ähnlich wie beim Galaxy S10 sitzt der Fingerabdrucksensor nun in der unteren Hälfte des Geräts, jedoch handelt es sich nicht um einen Ultraschall Sensor, sondern um einen Optischen. Der Unterschied zwischen den beiden Sensoren liegt eigentlich nur darin, dass der Ultraschallsensor einen 3D Abdruck des Fingers macht in dem er sogar die einzelnen Spalten zwischen den Kapillaren erfasst, der optische hingegen macht nur ein „Foto“ des Fingers. 3D ist sicherer, aber der optische ist halt günstiger, was für eine Mittelklasse verständlich ist.

Auf der Rückseite befinden sich, wie auch beim Galaxy A7, drei Kameras die mit 25MP, 8MP in einer Weitwinkellinse und 5MP in einer Tiefenlinse (Depth) aufnehmen. Auf der Vorderseite befindet sich eine einzige Selfiekamera, die in der U-Notch sitzt und ebenfalls mit 25MP auflöst. Erhältlich wird das Gerät hier in Deutschland in vier Farben sein Blau, Weiß, Coral und Schwarz. Mir gefallen die Farben relativ gut, da sie eine Art Regenbogenschimmer besitzen, wenn man das Gerät in einem bestimmten Winkel zum Licht hält.

Unter der Haube schlägt ein Exynos 9610 SoC, der von einem 4000mAh großem Akku am Laufen gehalten wird. Nach Deutschland wird es Anfang April mit 4GB RAM und 64GB internem Speicher, oder 6GB RAM und 128GB Speicher kommen. Der Preis ist bisher noch nicht bekannt gegeben worden, jedoch schätze ich, dass er nicht weit über die 500€ herausragen dürfte.

Wer sich das Gerät etwas genauer anschauen möchte, sollte sich am besten unser Hands-On Video auf YouTube angucken. Auch gerne ein Like da lassen – bringt gutes Karma und volles Haar 😉

Eigentlich wollte ich hier noch mehr Bilder einbetten, aber 1&1 hat heute morgen bei mir eine Störung. Zwei Videos über 4G hochzuladen hat länger gedauert, weitere Fotos folgen daher erst heute Abend. Alaaf.

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