Galaxy Fold kommt ab 3. Mai nach Deutschland – Snapdragon 855 an Bord

Samsungs erstes faltbares Smartphone soll offiziell ab dem 3. Mai für rund 2000 Euro auch nach Deutschland kommen, eine Vorbestellung soll ab dem 26. April möglich sein.

Lange dauert es nicht mehr, bis das faltbare Smartphone kommt. Wobei ich persönlich wohl warten würde, bevor ich 2000 Euro für eine klare erste Generation eines Geräts hinblättere. Interessante Informationen kommen derweil (brauchbare Hands-On Videos geschweige denn Testberichte fehlen bis heute) über den Prozessor.

Wer sich ein bisschen mit Samsung auskennt, sollte wissen, dass Samsung immer auf zwei unterschiedliche Prozessoren in ihren Geräten setzt. In Europa, wie auch Asien kommt der hauseigene Exynos Prozessor zum Einsatz.

Im Fall des Galaxy S10 ist dies der Exynos 9820. In den USA hingegen nutzt Samsung einen von Qualcomm gefertigten Prozessor. Der neueste Prozessor aus dem Hause Qualcomm ist der Snapdragon 855. Das Galaxy Fold kann in Europa ab dem 26. April für eine UVP von 2000€ vorbestellt werden. Der Versand beginnt schon einige Tage später, so das das Gerät bis zum 3. Mai vor der Haustüre liegt.

Viel hat Samsung zu dem Gerät noch nicht genannt, aber schon auf während der Präsentation war die Rede eines „modernen 7nm Prozessor“. Der Exynos 9820 kann es schonmal nicht sein, da dieser in einem 8nm Verfahren gefertigt wird, wohingegen der Snapdragon 855 nur mit 7nm gefertigt wird. Nun ist es aber Kollegen aus den USA bei XDA-Developers gelungen, nachzuweisen, dass neben der US-Variante SM-F900U, auch die für Europa vorgesehene Version SM-F900F mit einem Snapdragon 855 Prozessor ausgestattet ist. Diese Information stammt aus einigen Firmware Dateien der Geräte. Warum Samsung beim Galaxy Fold ausschließlich auf einen Prozessor von Qualcomm setzt, ist nicht bekannt.

Via. Notebookcheck.com Via. Sammobile

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