Galaxy Note10: Kurz ausgepackt und ausprobiert

Seit knapp einer Woche sind sowohl das Galaxy Note10 als auch das Note10+ im freien Handel für jedermann erhältlich. Zeit also, sich die Geräte mal etwas näher anzusehen.

Wobei, so ganz stimmt das nicht. Denn sowohl Lars als auch Max haben mit dem Unboxing und Hands-On sowie einem Blick auf den S-Pen im Alltag bereits das Galaxy Note10+ angetestet.

Nun kommt meine Wenigkeit und bringt euch den kleinen Ableger des Galaxy Note10+ – das Galaxy Note10 näher. Wie schon im Vergleich zum Galaxy Note10+ ändert sich beim Note10 in Sachen Lieferumfang nicht wirklich was. Auch hier gibt es einen Ladeadapter mit 25 Watt Ladegeschwindigkeit (wobei das normale N10 ohnehin keine 45 Watt unterstützen würde), USB Type-C Kopfhörer welche wieder von AKG gefertigt worden sind, sowie ein USB Type-C auf Type-C Ladekabel.

Außerdem einen OTG-Adapter (von USB-A auf USB-C) sowie Ersatzspitzen und das Tool für den S-Pen. Ein OTG-Adapter von micro-USB auf Type-C fehlte im Lieferumfang des Galaxy Note10 bei mir. Die Verarbeitung des Galaxy Note10 ist beinahe wieder optimal. Lediglich der S-Pen schaut für meinen Geschmack bei meinem Testgerät etwas zu weit aus dem Gehäuse heraus.

Das Display

Beim Display des Galaxy Note10 muss man im Vergleich zum Note10+ einen Abstrich machen. Denn es kommt ein 6,3″ großes Dynamic AMOLED Display zum Einsatz, welches allerdings eine Auflösung von „nur“ 2.200 x 1.080 Pixeln, also FullHD+ bietet. Auf den ersten Blick konnte ich allerdings keinen Unterschied zum WQHD Display des S10+ feststellen.

Das Design

Das Design hat Samsung für meinen Geschmack sehr gut getroffen. Die Display-Ränder sind zu Vorgänger-Smartphones noch etwas dünner und das Display größer geworden. Das hat den Vorteil, dass man zum einen viel mehr auf dem Display sieht, und zum anderen, dass das Smartphone doch recht handlich ist. Das Note10 ist etwas kleiner als zum Beispiel das S10+, allerdings wirkt es nach dem ersten Eindruck in der Hand deutlich kleiner.

Der S-Pen

Seit dem Galaxy Note4 hatte ich keinen S-Pen mehr in der Hand und war recht überrascht wie handlich der Stylus ist. Auch das Klick-Geräusch beim Drücken des S-Pen finde ich herausragend. Features wie die „Air-Gestures“ sehe ich ähnlich wie Lars als Spielerei und auf den ersten Blick weniger nützlich.

Die Kamera

Anders als beim Galaxy Note10+ muss man beim Note10 auf den ToF-(Time of Flight) Sensor, der für die Tiefenunschärfe zuständig ist, verzichten. Ansonsten sind die Kameras auf dem selben technischen Stand wie beim Note10+ und dem S10+. Die Hauptkamera des Note10 kann sich durchaus sehen lassen. Auch der Ultra-Weitwinkel ist meiner Meinung nach sehr gut. Die Zoom-Linse kann man allerdings inzwischen vernachlässigen. Hier ist die Konkurrenz deutlich weiter.

Akku

Vom Akku bin ich nach den ersten Tagen etwas enttäuscht. Dieser ist mit 3.500 mAh beim Note10 nicht gerade üppig bemessen und kommt daher auch nicht auf berauschende Akkulaufzeiten. Nach etwa 6,5 Stunden mit etwa 1 Stunde Display on Time ist der Akku bei 33% angelangt. Nach 8,5 Stunden sowie 1 Stunden und 13 Minuten Display On Time bin ich bei 10% angelangt. In der Zeit habe ich allerdings nur mit den Galaxy Buds und der JBL Xtreme2 Musik bei mittlerem Empfang über Spotify gestreamt. Hoppla.

Nichts desto Trotz werde ich den Akku in den nächsten Tagen weiter im Blick haben. Einziger Vorteil könnte beim Akku des Note10 sein, dass er dank der 25W Ladeleistung ziemlich schnell aufgeladen werden kann. Außerdem hoffe ich, dass sich die Laufzeit noch einpendelt. Irgendwie ist Samsungs Akku-Management seit Jahren stehengeblieben.

Ihr habt Fragen zum Galaxy Note10? Dann ab damit in die Kommentare und ich versuche so viele wie möglich zu beantworten.

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