[Video] Galaxy Book Ion und Galaxy Book Flex ausprobiert

Lang lang ist’s her, doch endlich ist es wieder soweit. Wir haben ein neues Video. Es tut uns wirklich sehr leid, dass wir in den letzten Monaten nur sehr unregelmäßig Videos hochladen konnten, doch Lars war bis vor kurzem noch in sein zweites Staatsexamen eingespannt und ist momentan auch nicht wirklich verfügbar. Ich habe vor kurzem mein Abitur erfolgreich absolviert und deswegen kann es jetzt auch wieder losgehen.

Genug mit dem ganzen Blabla, denn hier geht es schließlich um Samsung. Bereits vor einer Weile hatten wir darüber berichtet, dass Samsung insgesamt drei neue Notebook-Modelle auf den deutschen Markt bringt. Zwei davon konnten wir uns nun schnappen und haben dazu ein „kleines“ – 37 min – Video erstellt.

Ich werde in diesem Artikel auch nicht großartig auf die ganzen Spezifikationen eingehen, aber falls trotzdem Interesse daran haben bestehen sollte, kann man sich unseren Artikel dazu gerne anschauen – oder bei den Nerds von AllroundPC Benchmarks und Co bewundern.

Das Galaxy Book Ion und Galaxy Book Flex kommen in zwei sehr schlichten Verpackungen daher. Auf den Verpackungen ist nicht wirklich was zu finden, außer ein großes Samsung Logo und ein kleiner Sticker auf der Unterseite, der ein paar wenige Spezifikationen auflistet. Nichts außergewöhnliches.

Auf der Innenseite wird man dann wiederum von einem Galaxy Book Ion, Book Flex, oder Book S begrüßt, die in einer Kuststofffolie verpackt sind. Unter den Notebooks sitzt der gewöhnliche Papierkram und das Ladekabel. Das Ladekabel ist bei beiden Geräten in Weiß gehalten, aber: Während das Galaxy Book Flex mit einem Ladekabel mit USB-C Schnittstelle geladen wird, hat das Ladekabel vom Galaxy Book Ion einen – das kann man jetzt schlecht nett ausdrücken – dermaßen veralteten Anschluss, den man so das letzte mal in Laptops oder Notebooks vor gefühlt zehn Jahren gesehen hat. Es ist mir unvorstellbar, wie Samsung einen solchen Ladeadapter mit einem 2020er Produkt ausliefern kann. Es gibt allerdings ein wenig Hoffnung für das Book Ion, denn auch mit einem ganz normalen USB Typ-C Kabel lässt sich das Notebook laden. Zwar ist dann der einzige Typ-C Anschluss belegt, aber man muss dieses veraltete Ladekabel nicht gezwungenermaßen überall mit hin schleppen.

Beide Notebooks scheinen nach den ersten Eindrücken außerordentlichen gut verarbeitet und auch die Tastatur ist sehr gut nutzbar. Da das Book Ion allerdings aus Magnesium gefertigt ist, kann es durchaus vorkommen, dass der ein oder andere zu Beginn denken wird, dass das Notebook aus Kunststoff gefertigt ist. Das Galaxy Book Flex wiederum ist aus Aluminium gefertigt.

Das meiner Meinung nach beste an den beiden Notebooks sind die Displays. Denn Samsung setzt hier auf die QLED Technologie, die man auch schon aus der TV Kategorie kennt. Die Displays sind kristallklar, gestochen scharf und auch die Farben sind sehr lebendig und satt. Wenn man sich jetzt aus dem Fenster lehnt, würde ich sogar behaupten, dass das Book Ion und Book Flex die besten Notebook-LCDs zur Zeit besitzen. Hinzu kommt, dass die Displays eine Helligkeit von 500 Nits erreichen können – was für Notebooks schon sehr gut ist – und um das Ganze noch toppen zu können, kann man, wenn man sich zum Beispiel im Freien befindet, die Helligkeit in den Einstellungen oder per Tastenkombination auf bis zu 600 Nits erhöhen. Gerade draußen in der Sonne macht das nochmal einen sichtbaren Unterschied. Die Farben werden dadurch zwar ein wenig ausgewaschen und auch der Akku wird dann einen Ticken schneller verbraucht, aber im Großen und Ganzen durchaus praktisch.

Die Akkus haben eine Leistung von insgesamt 69,7 Wh und sollen laut Samsung um die 20 Stunden halten. Die 20 Stunden sind natürlich immer ein wenig höher gegriffen, als ein Otto-Normalverbraucher sie erreichen könnte, aber ich würde behaupten, dass der Akku so 15-16 Stunden durchaus hinbekommt. Natürlich kommt es am Ende des Tages immer auf das Nutzungsverhalten jedes einzelnen Kunden an, aber kombiniert mit einem relativ zügigen Laden ist der Akku durchaus gelungen. Wenn man dann schon über den Akku spricht, dann sollte man auch direkt das Wireless PowerShare erwähnen. Unterhalb beider Touchpads befinden sich Qi-Charger. Diese sind zwar nicht unfassbar schnell mit schätzungsweise 5W, aber gerade wenn man zum Beispiel einen Film auf dem Notebook guckt und das Smartphone etwas aufladen möchte, ist es sehr komfortabel es einfach auf das Touchpad zu legen. Möchte man das Smartphone nicht mehr laden, oder aber wieder das Touchpad bedienen, braucht man das Gerät einfach nur entfernen und das Notebook schaltet automatisch den Wireless Charger aus.

Während das Galaxy Book Ion eher einem gewöhnlichen Notebook ähnelt, besitzt das Galaxy Book Flex ein Display, welches sich um 360° drehen lässt und dank seiner Touchfunktion auch als „Tablet“ nutzen lässt. Ich habe es nicht so gerne, wenn auf dem ganzen Display Fingerabdrücke verteilt sind, aber auch daran hat Samsung gedacht. Das Galaxy Book Flex wird nämlich mit einem S-Pen ausgeliefert. Für die einen mag es sich dabei um Spielerei handeln, aber gerade als Student ist es sicherlich hilfreich und schneller, wenn man sich Notizen mit einem Stift machen kann, anstatt wie verrückt auf der Tastatur herum zu drücken. Beim S-Pen handelt es sich streng genommen um den selben, wie aus dem Galaxy Note10, denn auch im Book Flex kann man mittels Gesten etwa die Lautstärke anpassen, in einer PowerPoint die Slides wechseln, oder auch nur das Video auf YouTube pausieren.

Alles in allem hat Samsung mit dem Galaxy Book Ion und dem Galaxy Book Flex zwei wirklich solide Notebooks auf den deutschen Markt gebracht, die aber durchaus einen ticken hätten günstiger sein können. Falls ihr euch die beiden Produkte nochmal im Detail angucken wollt kann ich euch ein sehr gutes Video empfehlen 😉

Wer sich die ganzen kleinen Details, sprich Benchmarks und Co. angucken möchte, der kann auch gerne beim YouTube Kanal von Allround-PC vorbei schauen. Die Jungs drüben haben sogar einen Vergleich zwischen den beiden unterschiedlichen Galaxy Book Ion Modellen erstellt. Das Video dazu findet ihr hier:

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