Die Jungs von SamMobile haben gestern Abend Informationen von einem Insider über das Samsung Galaxy S IV GT-I9500 zugespielt bekommen und diese heute veröffentlicht. Danach wird Samsung bei dem kommenden Flaggschiff keinen Samsung Exynos SoC einsetzen und auch ein AMOLED-Display könnte fehlen.
Statt einem Exynos-Prozessor wird Samsung wohl auf einen Qualcomm Snapdragon 600 wie er in dem HTC One zum Einsatz kommt setzen, allerdings wird dieser in dem Galaxy S IV leicht höher getaktet sein. Noch überraschender ist, dass Samsung wohl nicht wie erwartet ein FullHD-SAMOLED-Display, sondern auf ein FullHD-SoLux-Display setzen wird. Mit 7.7 Millimetern wird das kommende Samsung Galaxy S IV zudem recht dünn, 138 Gramm dürften dem Aluminium-Rahmen geschuldet sein, die Rückseite selber wird aus Kunststoff bestehen.
- 4,99″ Full-HD SoLux Display
- Snapdragon 600 1.9 Ghz
- 2 GB RAM
- 16, 32 oder 64 GB
- 13 Megapixel
- 140,1 x 71,8 x 7.7mm
- 138 Gramm
- Homebutton mit Touchbuttons
- Kunststoffrückseite mit Aluminiumrahmen
- Wechselbarer Akku
- Schwarz / Weiß
- Rechteckiges Design
Tatsächlich gab es in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte, dass Samsung Probleme bei der Herstellung von FullHD-AMOLED-Displays haben würde, insofern erscheint ein Wechsel auf SLCD durchaus möglich. Danny von SamMobile hatte gestern noch mit mir diskutiert, was SoLux jetzt genau heißen wird – LCD oder nur ein bestimmter Layer in einem SAMOLED-Display. Auch hatte ich vor einigen Tagen schon spekuliert, dass Samsung bei der LTE-Variante des Galaxy S IV auf ein Snapdragon 600 SoC setzen könnte, allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass man auch in dem normalen Galaxy S IV auf Qualcomm setzen würde. Grund für den Wechsel auf Qualcomms Snapdragon könnten Hitzeprobleme mit verschiedenen Exynos-Prozessoren wie dem Exynos 5410 Octa sein, außerdem hatte Samsung in der Vergangenheit immer wieder Probleme, LTE auf einem SoC unterzubringen. Sollten andere Gerüchte stimmen, wird das Samsung Galaxy S IV am 14. März unter anderem in New York vorgestellt. Viele Gerüchte, wir halten euch natürlich auf dem Laufenden – am leichtesten geht dies über die Sozialen Netzwerke, also Facebook, Twitter und Google+
