Apple setzt beim iPhone 5 weniger auf Samsung

Apples iPhone 5 steht vor der Tür und auch wenn ich persönlich 4″ für deutlich zu klein halte, wird es sich besser verkaufen als jedes Smartphone zuvor. Das iPhone war bisher immer ein gutes Beispiel für ein ziemlich seltsames Phänomen in der Technikwelt: Unternehmen arbeiten zusammen, verklagen sich gleichzeitig jedoch auch.

Während man sich schon länger vor Gericht streitet, waren Apple und Samsung um einiges länger bereits Partner. Bei verschiedenen iPhone-Modellen kamen Bildschirm, Speicher und Prozessor von Samsung. Apple scheint nun aber die Zulieferer für das neue iPhone 5 breiter aufstellen zu wollen: laut einem Insider kommen die Displays des iPhone 5 von LG Display, Sharp (bei denen Foxconn einen beträchtlichen Anteil hält) und/oder Japan Display KK. Die Speicher und Arbeitsspeicher werden wohl auch nicht mehr aus Korea kommen, sondern von Toshiba, Elpida Memory und SK Hynix hergestellt werden. Der Prozessor dürfte aber weiterhin von Samsung kommen: gerade erst hat man mehrere Milliarden in ein Werk in den USA investiert.

Dass Apple weniger auf Samsung setzt, liegt laut dem Insider aber nicht an den Patentstreitigkeiten, sondern an dem erhöhten Bedarf bei Samsung. 20 Millionen Samsung Galaxy S III in hundert Tagen – da braucht man die Kapazitäten für sich selber.

Quellen: SammyHub und SlashGear

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