Woche Nummer drei in Südostasien ist nun vorbei (Woche 1 und 2 hier), leider fehlte mir für die Kolumne gestern das Internet – heute habe ich aber wieder Netz, Zeit für Neues aus Thailand. Wieder sind alle Bilder mit der Samsung NX1 entstanden.
Diese Woche ging es in den Norden Thailands. Dschungel und Abenteuer sind hier angesagt. Die erste Station machte allerdings der Geschichtspark Sukhothai, nachdem wir in der Woche davor bereits Ayutthaya angeschaut hatten.
Sukhothai selber hat uns weniger beeindruckt als Ayutthaya, allerdings waren die Tempel des Sukhothai-Königreiches aus dem 13. und 14. Jahrhundert besser erhalten und besonders die Statuen sind sehenswert.
Für Fotos teils schwierig: Säulen und Statuen sind nicht immer perfekt symmetrisch ausgerichtet (schlimm, was die sich vor 700 Jahren erlaubt haben 😉 ), was das Bild selber stören kann, hier muss man insofern schwer aufpassen.
Die Stadt selber kann ich nicht empfehlen, der Geschichtspark hat aber seine Momente: Bei 37 Grad im Schatten haben wir uns in eine überdachte Holzplattform über einem der zahlreichen Seen an einem über 700 Jahre alten Tempel hingelegt und sind promt eingeschlafen, dösen mit Panoramablick also.
Nach Sukhothai ging es mit dem Bus weiter in Richtung Norden, Chiang Mai als nächster Anlaufpunkt. Eine Stadt mit über 120.000 Einwohnern in Richtung Dschungel.

Ein HDR, fünf Bilder mit der Samsung NX1 Braketing +1/-1 aus der Hand aufgenommen und unter LR6 verarbeitet.
Anlaufpunkt für Backpacker mit einem interessanten Nachtleben und Ausgangspunkt für viele Aktivitäten im Dschungel. Außerdem gibt es hier (wie häufig in Thailand) gutes Eis:
Videolink
Bevor es in den Dschungel geht, sollte man aber etwas essen und so ging es für uns in die Küche. Zahlreiche Thai Cooking Schools lassen sich hier finden, in denen man die vielen Gerichte, die man hier Abends in den Restaurants isst, selber gekocht werden können.
Unterhaltsam, scharf (!) wenn man möchte und man lernt, wie viel Aufwand in einigen Gerichten steckt und wie man diese dann Zuhause auch wieder selber zubereiten kann.
Gestärkt, rief uns am nächsten Tag der Dschungel. Thailand hat ein Elefantenproblem: Zahlreiche Tiere mussten bis vor wenigen Jahren als Arbeitstiere ihr Dasein fristen, allerdings sind Maschinen auch im Dschungel inzwischen meist effizienter und die Tiere im Unterhalt sehr teuer. In Ayutthaya oder sogar auf Koh Samui sieht man daher an Touristenplätzen häufig die sanften Riesen mit schweren Sänften auf dem Rücken Touristen durch die Gegend schleppen. Keine schöne Sache und die Behandlung der Tiere ist oft so gar nicht Artgerecht.
Wir haben uns lange informiert und am Ende für ein Sanctuary entschieden. Irgendwo weit in den Bergen eines Nationalparks in der Nähe Chiang Mais leben hier die Elefanten auf einem recht großen Gebiet nachts komplett ungestört. Zwei oder drei Tage die Woche kommen dann wenige (!) Touristen und füttern die Tiere, baden sie und verbringen einfach einen Tag in Gegenwart der Elefanten, natürlich ohne auf ihnen zu reiten. Das Bild zeigt Molapo, eine 45 Jahre alte Elefantenkuh, welche vorher als Arbeitselefant eingesetzt wurde und hier nur noch essen und schlafen muss.
Mit dem WP-S5 DicaPac bewaffnet, habe ich die Samsung NX1 mit ins Wasser genommen, hier erneut mit Molapo. Wäre sie eine Katze, hätte sie geschnurrt, während wir sie im Wasser mit der Wurzelbürste „gekrault“ haben.
Bananen gab es natürlich auch für die BananenElefanten, hier für Mogula, eine 12jährige Elefantenkuh. Tolle, beeindruckende Tiere.
Noch einmal den Saturday Night Market mit einer Freundin aus Deutschland besucht und ab ging es in Richtung Pai. Ein kleines Hippie-Dörfchen 762 Kurven und rund 120km im Dschungel von Chiang Mai entfernt. Eine anstrengende Fahrt, aber das Ergebnis belohnt einen.
Wir haben uns erstmal einen Roller gemietet und sind zu einem weißen Buddha in den Bergen gefahren. Bei Sonnenuntergang mit leichtem Regenbogen im Hintergrund. Für den ersten Sonnenuntergang in Pai lasse ich euch die Wahl: Das Licht fiel unter den Wolken eines entfernten Gewitters über die Berge und man konnte die Strahlen extrem gut sehen. Unser Auge ist bei so etwas herausragend, die Frage ist, wie man es mit der Kamera eingefangen haben möchte. Zum Gegenprüfen: Ein Video, wie der Sonnenausgang aussah, findet ihr hier (mein persönlicher Reiseblog).
Mit der Samsung NX1 auf meinem Manfrotto MKC3-H01 (Partnerlink, Preis bleibt gleich, wir würden ein paar Cent Provision bekommen) bewaffnet und dem Bluetooth-Shutter des Samsung Camera Manager auf dem Note 4, ging es los. Das Stativ übrigens ist meine Empfehlung seit Jahren, kompakt, leicht, „damals“ vor drei Jahren mit rund 30 Euro noch deutlich günstiger, passt in meinen Rucksack, immer dabei. Ich hadere seit einigen Monaten mit mir, ob ich nicht endlich die neue Version mit kompakterer Schnellwechselplatte kaufe, aber das Stativ ist extrem robust und nur eine andere Schnellwechselplatte ist eigentlich kein Argument 😉 schade.
Braketing auf der Samsung NX1 angewählt, Belichtungsabstufung auf +1,3/-1,3 eingestellt und per Bluetooth-Shutter ausgelöst. Die fünf RAW-Bilder haben fast 200MB zusammen, die Verarbeitung mit LR6 zu einem 85MB .DNG dauert auf meinem Laptop ordentlich lange. Das Ergebnis lässt aber viel Raum für HDR-Spielereien:
Sicherlich stark verändert, aber das darf HDR ja auch mal gerne 😉 zum Gegenvergleich: Hier ein Video des Sonnenuntergangs auf dem Instagram-Kanal meines persönlichen Reiseblogs (dem man auch gerne folgen darf). Wir bleiben jetzt erstmal noch ein paar Tage in Pai und erkunden die Gegend auf dem Roller. Ich hoffe ich konnte euch wieder ein bisschen mit nach Südostasien nehmen. Fragen, konstruktive Kritik für die Kolumne und Anmerkungen bitte wie immer gerne in die Kommentare.
Disclaimer: Die in dem Beitrag vorkommende Samsung NX1 wurde dem Ersteller des Beitrages von der Samsung Electronics GmbH zur Verfügung gestellt.