Dakine Gemini im Kurztest und ein Blick in meinen Rucksack (ich schleppe genug Technik, die muss man auch verstauen)

Wenn man so durch die Welt tingelt und auf Messen als One-man-Show die Berichte hier liefert, muss man teilweise schon ein bisschen an Equipment bei sich haben. Ich weiß nicht, welchen Rucksack ich ursprünglich genutzt habe, aber seit der CES 2013 hatte ich einen Favoriten.

Dakine_Kurztest

Ein günstig hergestellter Rucksack, den es vor Ort für die Medien gab, hatte es mir angetan. Ein Extrafach am Rücken brachte einen schnellen Zugriff auf den Laptop – die Sicherheitskontrolle am Flughafen ist da nur eins von vielen Argumenten.

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Außerdem drückte der ganze Kram im Hauptfach nicht direkt auf den Laptop, auch eine gute Sache für das Display. Nur hat der 2013er CES-Rucksack irgendwann den Geist aufgegeben und ich habe dann irgendeinen Rucksack von Thule genutzt. Seit über einem Jahr war ich aber weiter auf der Suche nach einem Rucksack mit separatem Laptopfach am Rücken. Auf Twitter kam dann irgendwann der Tipp auf einen Rucksack von Dakine, irgendwie habe ich mich weiter geklickt und bin dann beim Dakine Gemini gelandet. Auf Twitter gepostet und Steffen von Areamobile hatte sich den dann direkt für knapp über 60 Euro bestellt. Am selben Tag musste ich auch zuschlagen, um auch zu sehen ob der Rucksack etwas taugt und habe bei Amazon leider das Schnäppchen nicht mehr gefunden – trotzdem aber den Dakine Gemini für rund 100 Euro in der Farbe schwarz geordert. Nach wenigen Minuten war dann nach der Lieferung klar, dass der Rucksack noch mehr kann, als ich eigentlich gedacht hätte.

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Auf Amazon wird der Dakine Gemini fälschlicherweise als Kulturbeutel bezeichnet, ist er nicht – aber hat ähnlich viele Taschen. Dazu ein perfektes Fach für den Laptop auf der Rückseite. Und der Gemini lässt sich komplett aufklappen – bei einer Öffnung von 270° kann man bequem alles in Ruhe verstauen.

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Trotzdem sitzt der Rucksack sehr bequem am Rücken und hat ein vernünftiges Polster, auch bei Wanderungen auf Kreta war er angenehm zu tragen (am Rücken schwitzen lässt sich nicht verhindern, hexen kann das Ding nicht).
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Für meine Samsung NX1 mit der 16-50mm S-Lens habe ich mir dann noch von Crumpler die Banana Bowl M auf gut Glück gekauft. Auch nicht günstig, rund 40 Euro wurden bei mir für das Kamera-Inlay fällig, dafür passt es in den Gemini, als wäre es dafür gebaut.

WhatsInMyBag_2016

Wenn man die Ausrüstung dann ein wenig optimiert, passt alles auf den Rücken und wiegt unter 7Kg, was ja für einige Airlines im Handgepäck wichtig ist. Da ich immer wieder gefragt werde, was ich denn für Einsatzzweck-xy nutze oder empfehlen würde, hier einfach mal meine mobile Ausstattung. Alles mit Partnerlinks zu Amazon, will heißen für euch würde es nicht teurer – ich bekäme aber eine kleine Provision von Amazon.

  • Dakine Gemini schwarz. Ist inzwischen auf Amazon teuer – daher habe ich euch direkt den Dakine-Shop verlinkt.
  • Crumpler Banana Bowl Mist inzwischen sogar ein paar Euro günstiger geworden. Passt in den Gemini wie Limette zu Minze, Rohrzucker und Rum.
  • Manfrotto MKCOMPACTADV-BK Compact Advanced Tripod. Wiegt wenig, hält 3KG Kamera sicher fest, ist nur 44,5cm gepackt groß – passt also in den Rucksack. Wichtig: Den Quick-Release zudrücken, sonst sitzt die Kamera nicht sicher, kann teuer werden.
  • Rode SmartLav. Ich habe euch den Nachfolger verlinkt. Nutze ich zusammen mit einem Verlängerungskabel und einem TRRS auf TRS-Adapter, da meine NX1 nur eine TRS-Mikrofon-Belegung erkennt. Kabel übrigens, da ich mit Funkbrücken einmal einen kompletten Termin zerschossen habe, bei denen zwei andere Medien auf der selben Frequenz gefunkt haben und die Audiospur komplett zerstört war.
  • Samsung Gear 360. Der Testbericht folgt noch. So viel vorab: Mit einem Selfiestick werden die Fotos besser.
  • Zig (Micro)SD-Karten. Eine Toshiba UHS-II mit extrem hoher Speed. Samsungs 256GB ist auch sehr flott, ein Test folgt hier bald auch.
  • Akkupacks ohne Ende. Kabelgedönse ohne Ende. Normalerweise auch ein Mehrfachstecker-Würfel.
  • SunSniper-Kameragurt. Hält auch schwere Kameras, hat einen Strahldraht im Band, kann nicht schnell abgeschnitten werden, hatte ich für Südostasien dabei.
  • Sennheiser Urbanite XL Wireless. Ich nutze Zuhause die Sennheiser Momentum, unterwegs aber die Urbanite XL, da der Bass mir da besser gefällt.
  • Die Samsung NX1 mit Batteriegriff und kleiner S-Lens, dazu den Joby UltraFit Hand Strap. Die Kamera würde ich nach dem Ende der Kamerasparte Samsungs nicht mehr empfehlen, daher kein Link. Der Hand Strap ist sehr hilfreich. Schnellwechselplatte und SunSniper-Kameragurt gleichzeitig nutzbar. Ach und eine Video-LED, da bei manchen Einsätzen das Licht unterirdisch ist.
  • Samsung SSD T3. Hatte ich hier getestet. Finde ich großartig, da ich häufiger auch mal 100GB und mehr schnell verschieben muss. Ich kann von der SSD sogar 4k-Videos schneiden. Ist aber teuer und sollte man nur holen, wenn man wirklich die Speed braucht, sonst sind externe HDDs deutlich günstiger.
  • Einen MSI Shadow GS30 S2 Laptop. Zuhause mit GTX980 im Dock. Mobil genug Power für 4k Rendering ohne Kompromisse, Zuhause kann ich Spiele in 4k zocken. Aber: TEUER. Ich habe das System gewonnen, das ist so speziell und hat Nachteile wie eine relativ kurze Akkulaufzeit, dass ich es so ohne weiteres nicht empfehlen würde – für meinen Einsatz ist es sehr gut geeignet.
  • Aktuell das Samsung Galaxy S7 edge. Aktuell mit Lens-Cover für einen Test, normalerweise aber mit der passenden FitBag, da damit das Glas frei ist von Fingerabdrücken. Höre die Frage häufiger, welches Smartphone ich nutze – meistens das aktuelle Flaggschiff. Ohne wird es schwierig über aktuelle Updates, Features und Co. zu berichten, ein nicht wirklich günstiges Hobby. Übrigens: Das Galaxy S5 ist das einzige Flaggschiff welches ich als Hauptgerät übersprungen habe, nach dem Test bin ich lieber beim Note 4 geblieben. Ob ich zum Note 7 wechseln werde? Muss ich meinen Test abwarten und dann mal mein Konto fragen.

Und wie der ganze Kram zusammen in einen Rucksack, eben den Dakine Gemini, passt habe ich euch hier mal festgehalten. Vielleicht ja für den einen oder anderen interessant 😉

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