Samsung Galaxy S8: Bisher explosionsfrei in den Medien

Gestern musste ich ein wenig bei der Überschrift der Kollegen von MobiFlip schmunzeln: „Samsung Galaxy S8: Keine Berichte über Explosionen bisher“. Eine seltsame Meldung eigentlich, welche allerdings eine Berechtigung hat.

Nach dem Note7-Desaster war es für Samsung entscheidend, dass das Galaxy S-Flaggschiff eben keine Negativschlagzeilen in dieser Richtung kassieren würde. Unter der Hand hieß es, dass die Sache mit dem Note7 ärgerlich, teuer und für Betroffene ein no-go sei, aber Samsung nicht ruinieren würde. Ein Problem mit dem Galaxy S8 direkt nach dem Note7-Desaster wurde aber regelrecht gefürchtet, hier stand für einige die Zukunft Samsungs auf dem Smartphone-Markt auf dem Spiel.

Mit dem Galaxy S8 hat Samsung zwei konservativere Akku-Designs gewählt, 3.000 mAh respektive 3.500 mAh sind kein neuer Bestwert. Allerdings hat die weniger hohe Energiekapazität des Akkus auch Vorteile: die Haltbarkeit des Moduls soll deutlich verbessert worden sein, nach einem Jahr soll der Akku noch auf 95 Prozent der ausgelegten Maximalleistung kommen. Zudem gibt es keine Berichte über explodierte Galaxy S8 und dies über zwei Monate nach Marktstart. Lithium-Ionen-Akkus können technisch bedingt immer ausfallen, die Wahrscheinlichkeit hierfür ist allerdings sehr, sehr gering. Trotz weit über fünf Millionen ausgelieferten Galaxy S8 gibt es bisher aber noch exakt keinen Bericht über einen explodierten Akku. Samsung feiert Erfolge mit dem Galaxy S8 und kann das Vertrauen der Verbraucher wieder für sich gewinnen.

Das Galaxy Note7 wird übrigens wohl als Galaxy Note FE „refurbished“ mit einem kleineren 3.200 mAh Akku in sehr geringer Stückzahl und nur in Südkorea bald erscheinen. Es scheint allerdings, als müsste man nicht mehr allzu lange auf das nächste Flaggschiff, das Samsung Galaxy Note8, warten.

Quelle: KoreaHerald via MobiFlip