Samsung NX3000: Neue günstige Systemkamera ohne Alleinstellungsmerkmal

Samsung setzt bei Kameras weiter auf viele Modelle und hat nun mit der NX3000 den neuesten DSLM-Ableger vorgestellt.

Samsung_NX3000_specs

Kurz: 20,3 MP APS-C CMOS, 230 Gramm Gewicht, 2.330 mAh Akku, 3″ HVGA Klapp-LCD (480×320 Pixel), NFC, WiFi a/b/n, ISO bis 25.600, min 1/4000 Shutter, MicroSD Slot, FHD Video, 5fps Burst. Mit der Lupe finden sich auch Änderungen: Smart Camera 3.0 inklusive dem besseren Remote Viewfinder ist an Bord, außerdem ist offenbar am Einschalt-Hebel ein Drehrad. Preis. $479 für den (nicht zu empfehlenden) 20-50mm Standardzoom, $529 für das Bundle mit dem 16-50mm f/3,5-5,6 Zoom, drei Farben (schwarz, weiß, braun) stehen zur Auswahl.

So, und jetzt spielen wir ein lustiges Spiel: Erklärt mir mal die Unterschiede zwischen Samsung NX200, NX210, NX1000, NX1100, NX300, NX300M, NX2000 und NX3000. Eine NX Mini verstehe ich, eine NX3000 nicht. Besonders, da eine 10 Monate junge NX300 schon für unter 400 Euro neu zu haben ist*. Wie wäre es, wenn Samsung endlich den überfälligen Schritt geht und etwas wie die NX mini als Einsteiger-DSLM positioniert, die Kategorie NX300 als Mittelklasse nutzt und im High-End Bereich endlich mal mit was neuem kommt? Die NX30 (immerhin einen EVF als Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem vorherigen Einheitsbrei) könnte beispielsweise einen werbewirksamen neuen Sensor oder ein großes Display wie die Galaxy NX haben. Alle paar Monate eine neue (mehr oder weniger) Mittelklasse-Kamera bei der man die Unterschiede in kleinsten Feinheiten suchen muss … wenig lustig.

Warten muss auf die Samsung NX3000 keiner, ich würde zur NX300 greifen. Diese nutze ich selber und sehe keinen Vorteil bei der NX3000. Außer den alten Remote Viewfinder, ein Update darf man hier wohl nicht erwarten.

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Empfehlung: Samsung NX300 Kamera, 20,3 MP/Schwarz

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