Erste Infos zum Galaxy Note 4 und Aufklärung über das SM-G906 aufgetaucht

Die Kollegen von SamMobile konnten endlich für etwas Aufklärung rund um das SM-G906 sorgen, das seit einiger Zeit immer wieder in Tech-News auftaucht und Verwirrung stiftet. Im April war auch von einem Gerät mit dem Codenamen KQ die Rede, allerdings wurde dieses Projekt wohl mittlerweile abgebrochen. Grund dafür ist eine Verzögerung bei der Massenproduktion des Prozessors Exynos 5430, der daher sogar bereits einen Nachfolger hat, der die Modellnummer Exynos 5433 trägt.

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Der Codename dieses Prozessors lautet „HelsinkiPro“, der Codename des Exynos 5430 „Helsinki“, sodass der 5433-Prozessor stärker sein dürfte. Dies wiederum sorgt für Unklarheiten rund um das SM-G906, das den Codenamen Lentis trägt. Das Projekt Lentis soll keinen direkten Nachfolger zum Galaxy S5 bilden, sondern vielmehr eine Alternative dazu sein. SamMobile zufolge kommt das G906 mit einem Snapdragon 805 und nur einem Full HD Bildschirm – allerdings auch nur nach Korea.

Kürzlich sind dann Informationen über das Galaxy F ans Licht gekommen, das bei Samsung nun in den Fokus rückt. Eben dieses Smartphone wird dann mit dem Exynos 5433 kommen, dazu sorgt ein Modem von Intel für die nötige LTE-Unterstützung.

Auch zum Galaxy Note 4 gibt es einige wenige Informationen. So wird das SM-N910 / Galaxy Note 4 in Nordamerika, Korea, China und Japan mit einem Snapdragon 805 kommen, in allen anderen Regionen mit dem Exynos 5433. So wird es erstmals ein Flaggschiff von Samsung geben, das international ein LTE-Modem von Intel besitzt. Auch in der Snapdragon-Version könnte dieses verbaut sein, falls Qualcomm nicht schnell genug liefert.

Unseren Kollegen zufolge wird das Note 4 zudem mit einem QHD AMOLED Display kommen, wobei es um solche Displays immer wieder Gerüchte gibt, die sich bisher immer als falsch herausgestellt haben. Daher sollte man etwas vorsichtig sein, wenn man von solchen Gerüchten hört. Das Note 4 wird außerdem neben allen Sensoren des Galaxy S5 auch einen UV-Sensor haben.

Die Kamera wird gegenüber dem Galaxy S5 sogar „verbessert“ sein, denn es kommt ein Sony IMX240 Sensor zum Einsatz, der mit 16 MP auflöst und sogar eine optische Bildstabilisierung besitzt. Unklar ist bisher allerdings, ob der Sensor selbst ähnlich gute Fotos wie der ISOCELL-Sensor des Galaxy S5 bietet. Samsung würde aber wohl kaum einen schlechteren Sensor verbauen, sodass man sich jetzt schon vor allem über die Bildstabilisierung freuen kann – sofern die Informationen korrekt sind. Die Frontkamera hingegen bleibt bei dem gleichen 2 MP Sensor.

Empfehlung: Samsung Galaxy Note 3 Neo

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