Posted on by | 57 Kommentare

Das Samsung Galaxy S4: Selten wurde ein Smartphone so erwartet, selten wurde so viel von einem Smartphone erwartet. Während bei Apple seit einiger Zeit der Erfolg die Innovationen zu bremsen scheint, wird gefühlt mehr auf Samsung und die Innovationskraft der Südkoreaner geachtet. Gleichzeitig bringt sich Samsung selber in eine missliche Lage: Obwohl Samsung Electronics ein riesiger Konzern ist, mutiert die Mobile-Sparte immer mehr zur „Cash Cow“ und so ist der rasche Wachstum der letzten Jahre immer von der Angst begleitet, ein Smartphone zu liefern, was nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen kann.

Meiner Meinung nach hat Samsung mit dem Galaxy S4 einen wichtigen Schritt zur Weichenstellung in der Zukunft getan. Viele Features, interessante und neue Funktionen – das neue Flaggschiff ist trotzdem nicht ohne Fehler.

Lieferumfang: Normalerweise ein No-Brainer
Schon bei der Verpackung könnte man einen interessanten Wechsel bei Samsung interpretieren: Statt der – laut Kritikern von Apple geklauten – bekannten Umverpackung, geht Samsung einen neuen Weg und bringt eine auf Öko getrimmte Verpackung. Recycelbar und teilweise mit Tinte auf Sojabasis bedruckt. Ansonsten ein gutes Headset, ein USB-Kabel plus 2A-Ladeadapter und – man höre und staune – ein Handbuch was nicht völlig unnütz ist.

Verarbeitung, Haptik und Design:

Hier wird es eng für Samsung, obwohl man sich stark verbessert hat. Die Verarbeitung des Samsung Galaxy S4 ist gut, nichts knarzt, keine Tasten die Wackeln und trotzdem: Am Ende schwebt das Polycarbonat wie ein Damoklesschwert über dem Samsung Galaxy S4. Blickt man in die USA, punktet häufig das HTC One ähnlich gut oder besser – eben auch wegen der wertigeren Rückseite. Tatsächlich finde ich das Gehäuse des HTC One hervorragend, doch obwohl ich immer ein Kritiker des Polycarbonats war, gewinnt das Samsung Galaxy S4 am Ende für mich. Metall ist kratzergefährdet und das Gerät liegt bei mir nicht so gut in der Hand wie etwa das Samsung Galaxy S4. So gut, wie das Samsung Galaxy S4 verarbeitet ist, stört mich kein Kunststoff … im Gegenteil, er gefällt mir sogar das erste Mal. Eine persönliche Geschmacksfrage.

Wohlgemerkt: Wir reden hier nur vom Material. Bei dem Design kann man sich  noch mehr streiten (obwohl man das bei Geschmack ja nicht tun soll). Das Samsung Galaxy S4 ist dem Vorgänger ähnlich. Zu ähnlich, zumindest wenn es nach einigen Kritikern geht. Tatsächlich war das Samsung Galaxy S III ergonomisch gelungen, optisch – sorry – allerdings ein abgelutschtes Stück Seife. Das Samsung Galaxy S4 macht hier einen guten Kompromiss: Die Kanten sind härter, das Gerät ergonomisch aber noch immer sehr gut. Die Seitenlinie ist nicht mehr geschwungen und wirkt irgendwie erwachsen und weniger verspielt. Gefällt mir extrem gut, das Galaxy S4 hat es schlicht nicht nötig, sich noch einen Design-Millimeter zu erschummeln. 69,8 mm x 136,6 mm x 7,9 mm sind flach genug, zumindest bei 130 Gramm Gewicht.

SGS4 vs SGS3 Preview

Warum Samsung allerdings auf eine so seltsame Struktur auf dem Polycarbonat gesetzt hat, kann man vermutlich nur bei Samsungs Designabteilung klären. Bei der weißen Version wirkt das weiß sehr hell und das Muster fällt kaum auf, die schwarze Version ist dagegen Geschmackssache pur. Ich habe keine Ahnung, warum sich Samsung nach dem Farben-Fehlgriff bei dem Galaxy S III erneut ein solches Risiko erlaubt. Bei mir hat es zwei Tage gebraucht, bis ich mich mit der Rückseite angefreundet habe, die meisten Nutzern werden diese Zeit nicht haben und die Entscheidung schneller treffen müssen. Silberne Punkte auf einer schwarzen Rückseite wirken teilweise so, als sei die Rückseite ein Spiegel und ich bin mir noch immer nicht sicher, ob es ein genialer Designer war, oder aber ein Armutszeugnis der Designabteilung nach dem Motto „Wir müssen noch etwas machen, sonst ist es dem Galaxy S III zu ähnlich“ „Mach mal was mit Silber, sieht auf schwarz bestimmt gut aus“.

Ausstattung und Display:

SGS4 Display

Herrlich, kaum wurde bekannt, dass Samsung bei dem Galaxy S4 erneut auf die PenTile-Matrix setzt, da wurde wieder über ein schlechtes Bild spekuliert. Jetzt ist das Gerät auf dem Markt und das Display ist einfach herausragend. Gestochen scharf, Pixel sind nicht erkennbar und dazu ist es noch deutlich heller als etwa das Display des Samsung Galaxy Note II. Ich hatte schon bei dem Galaxy Note II und Galaxy S III kein echtes Problem mit Pixeln, mit dem Galaxy S4 dürfte die Diskussion um die PenTile-Matrix zumindest bei einer Auflösung von 1920×1080 Pixeln auf 4.99 Zoll (441 ppi) ein Ende haben. Ach ne, Samsung hat ja geschummelt. Mir relativ egal, das Display ist trotzdem scharf. Dazu perfekte Schwarzwerte und tolle Kontraste die wenn gewünscht auch so eingestellt werden können, dass laut diversen Display-Experten die Farben fast perfekt dargestellt werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung liegt das SLCD3 des HTC One vorne, in allen anderen Situationen das Display des Galaxy S4, auch wenn bei Makro-Aufnahmen wieder HTC gewinnt.

SGS4 Farbprofil

Ärgerlicher als die PenTile-Matrix ist da schon die Ausstattung: Ein Snapdragon 600 QuadCore mit 1.9 GHz und Adreno 320 GPU, dazu 2 GB RAM, LTE und 16 GB Speicher (von denen aber nur 9.15 GB nutzbar sind). Warum diese Ausstattung, die  vor der CES noch jedem Geek die Freudentränen in die Augen getrieben hätte, ärgerlich ist? Weil Samsung mit dem Exynos 5 Octa einen prestigeträchtigen SoC vorgestellt hat, der vor allem durch eine noch bessere Effizient punkten dürfte. Weil Samsung diesen SoC nicht schnell genug in Serie produziert hat. Weil Samsung das Galaxy S4 in Korea trotzdem mit dem Exynos 5410 und LTE auf den Markt kommt. Nach Deutschland kommt diese Version wohl nicht. Mich ärgert dieses Chaos, den normalen Nutzer dürfte der Unterschied zwischen den Prozessoren nicht interessieren – beide gehören zu dem stärksten, was der Markt derzeit bietet. Ach, ein FM-Radio fehlt, mir egal – habe ich ohnehin nie genutzt.

In dem Gameplay-Video zeigen sich keine Ruckler und beeindruckende Grafiken. Dabei wird das Gerät allerdings auch gut warm. 1.9 GHz pro Kern fordern ihren Tribut.

Samsung Galaxy S4 Battery

Abseits von dem Prozessor lässt das Samsung Galaxy S 4 kaum einen Wunsch offen: Eine Infrarot-Schnittstelle ist auf der Oberseite angebracht, Dank ihr lassen sich Fernseher und Set-Top-Box per Smartphone steuern. Der Akku hat eine Kapazität von 2.600 mAh und ist im Größenvergleich mit dem des Galaxy S III deutlich größer – muss er auch sein, da die 1.9 GHz Kerne des Snapdragon 600 bei entsprechender Benutzung ihren Tribut zollen. Das Samsung Galaxy Note II hält bei mir länger durch, allerdings sollte man ohne Probleme über den Tag kommen. MicroSD-Karten werden offiziell bis 64GB unterstützt, das funktionierte bei mir mit einer Samsung UHS-1 MicroSD ohne Probleme.

Samsung Galaxy S4 Speaker

Der Lautsprecher ist im Vergleich zu dem des Samsung Galaxy S III deutlich gewachsen, allerdings sitzt er auf der Rückseite bleibt in der Klangqualität daher häufig hinter den auf der Front platzierten Lautsprechern des HTC One zurück. Dazu kommt, dass Samsung den gewachsenen Lautsprecher hinter zwei unscheinbaren Löchern in der Polycarbonat-Rückseite versteckt… hier hätte man einfach mehr daraus machen können. Hier Lieferumfang, Verarbeitung und Design noch einmal im Video:

Videolink

Die Software: TouchWiz, Air View und der Smart Screen

Das eigentliche Prunkstück des Samsung Galaxy S 4 ist die Software oder zumindest soll sie es sein. Tatsächlich sieht man hier schnell, welche Weichen Samsung derzeit für die Zukunft stellt: Aus China kommen Smartphones mit 1080p-Display und QuadCore-Prozessoren für rund 250 Dollar – auf der Schiene will man nicht konkurrieren, also muss der Content den Unterschied machen.

Toggles beim Samsung Galaxy S4

Lange wurde Samsungs TouchWiz-Oberfläche verflucht, doch mit der Nature UX des Samsung Galaxy S III hat sich dies geändert. Mit dem Samsung Galaxy S 4 kommt die Nature UX 2.0 und damit nochmals einige Veränderungen. Der Wechsel wischen den verschiedenen Seiten des Homescreens läuft Dank Googles „Project Butter“ flüssig und funktional ist die Oberfläche allemal. Besonders die „Toggles“, also Schnellzugriffe in der Benachrichtigungsleiste, ermöglichen eine schnelle Bedienung. Am auffälligsten sind die Änderungen des Menüs in den Einstellungen. Hier hat Samsung von einer langen, unübersichtlichen Liste auf eine Übersicht mit vier Spalten und verschiedenen Kategorien umgestellt. Damit dort wegen den vielen Funktionen nicht erneut lange Listen zu finden sind, verbergen sich viele Einstellungen hinter den Menüpunkten. Dass zusätzlich noch Haken bei einigen Menüpunkten zu finden sind, macht die Sache nicht übersichtlicher, viele Funktionen finden sich erst bei einem Klick auf den jeweiligen Menüpunkt. Einige Nutzer dürften diesen Weg nicht finden, suggeriert doch der Haken, dass es keine weiteren Einstellungsmöglichkeiten gibt.

Airview bei dem Samsung Galaxy S4

Ansonsten verfolgt Samsung eine mehr als interessante und in Zukunft vielleicht auch entscheidende Strategie: Man liefert dem Nutzer Out-of-the-Box so viele Features wie möglich, damit er gar nicht den Weg über Googles Play Store gehen muss. Darüber schafft es Samsung ein insgesamt optisch einheitliches Nutzererlebnis zu generieren und den Fokus weiter von Googles Android abzulenken auf die Vorteile die Samsung durch eigene Dienste bietet. Außerdem zeigt man hier, warum man für ein Gerät 600 Euro und mehr zahlen muss. Bei dem Druck aus China in Zukunft vielleicht entscheidend.

Der Nutzer mag sich allerdings durch die vielen Features schnell erschlagen fühlen: Beim Start des Samsung Galaxy S 4 poppt gefühlt bei jedem zweiten Klick ein Fenster mit einer Erklärung auf, wie der Nutzer jetzt gerade den ensprechenden Menüpunkt einstellen kann und was es ihm bringt. Sogar als erfahrener Smartphone-Nutzer mag das teilweise nötig sein, insbesondere bei neuen und daher ungekannten Funktionen – allerdings fühlte ich mich teilweise wie früher auf der Schulbank wo man alles vorgekaut bekam. Die Folge war, dass PopUps irgendwann nur noch prinzipiell weggeklickt wurden. Samsung ist hier in der Zwickmühle, auf der einen Seite will man so viele Features wie möglich präsentieren, auf der anderen Seite muss jedes Feature dann auch bitte entsprechend Beachtung finden.

Samsung Galaxy S4 Gestenmenü

Alle Software-Features aufzuzählen würde wohl den Rahmen dieses Artikels sprengen, ein paar Besonderheiten kann man aber hervorheben. Beeindruckend, faszinierend und am Ende doch irgendwie nur eine Spielerei bleibt die Gestensteuerung oberhalb von der eigentlichen Displayoberfläche. Das Scrollen im eigenen Browser (in Googles Chrome funktionierte es bei mir nicht) lässt sich am Ende mit dem Finger doch leichter erledigen als die ungenauere Wischerei in der Luft. Cooler ist da schon das Durchblättern der Bildergalerie: Zeigt man jemand die Bilder und wechselt ohne das Display zu berührend, sieht dies schon irgendwie beeindruckend aus. Ob es tatsächlich einfacher ist als eine direkte Berührung des Displays … ich habe meine Zweifel, zum Protzen allerdings herrlich. Extrem praktisch: Die Bedienung mit (dünnen) Handschuhen ist möglich. Auch super: Unter der Gesten-Schaltfläche ist die Option „Schneller Blick“ versteckt, die mit einem Wisch über das Gerät die neuesten Meldungen auf dem Lockscreen kurz anzeigt.

Samsung Galaxy S4 SmartScroll

Wenn ich in den letzten Tagen auf das Samsung Galaxy S 4 angesprochen wurde, dann nicht selten mit „Man kann ja sogar mit den Augen scrollen“. Wer auch immer bei Samsung im Vorfeld der Präsentation dieses Gerücht gestreut hat, er ist ein verdammtes Marketing-Genie. Tatsächlich lässt sich im Menü „Smart Scroll“ auswählen, ob man ein automatisches Scrollen aktivieren möchte. Allerdings wird dieses entweder über den Lagesensor gesteuert (funktioniert mal mehr oder mal weniger, immerhin aber auch bei schlechten Lichtverhältnissen) oder aber über die Position der Augen in Verbindung mit der Kopfhaltung. Man kann nicht einfach nur beim Lesen des Geräts mit den Augen an den unteren Rand des Displays wandern um zu scrollen sondern muss dabei fast nicken. Dazu muss das Umgebungslicht stimmen. Hat bei mir ein paar Mal eher mit Glück funktioniert. Eine interessante Idee, in der Praxis wird von mir jeder lautstark ausgelacht, wenn er in der Öffentlichkeit versucht seinem Smartphone mitzuteilen, dass es doch bitte scrollen soll (aber nicht zu weit) und ihm dafür verzweifelt zunickt. Sieht dämlich aus, wenn überhaupt ist das Scrollen mit Hilfe des Lagesensors sinnvoller. Im Zweifel gibt es so etwas das nennt sich „Daumen“ und hilft beim genauen scrollen auf einer Webseite deutlich mehr als irgendwelche Nackenschmerzen. Hier TouchWiz, Air Gesture und Co. im Video:

Videolink

Group Play, die Kamera, S Health und S Translator

Es ist wirklich schon erstaunlich, welche Software Samsung dem Galaxy S 4 mit auf dem Weg gibt. Teilweise Spielereien, teilweise aber echt nützlich. Mein Favorit bisher: Der S Translator. Hat Google glaube ich auch so ähnlich, jedenfalls hat Samsung hier eine richtig coole Möglichkeit für Sprachbarrieren Out-of-the-Box dabei. Man kann seinem Gegenüber einfach das Smartphone helfen und anstatt Gesten das Galaxy S4 sprechen lassen. Entweder man gibt den zu übersetzenden Text ein, oder aber man spricht in direkt in das Gerät wobei die Erkennungsgenauigkeit allerdings deutlich hinter der von Google Now beziehungsweise der dortigen Android-Spracheingabe zurückbleibt. Danach kann man sich den übersetzten Text auch direkt vorlesen lassen, mit einem optionalen Sprachpaket sogar in annehmbarer Qualität. Eine Internetverbindung vorausgesetzt, bringt S Translator in unbekannten Sprachgefilden einen echten Mehrwert. Nutzen vermutlich nicht viele, aber so etwas Out-of-the-Box zu liefern ist schon interessant.

SGS4 S-Translator

Irgendwie cool wenn auch noch unnötig ist die Anwendung Group Play. Hier wird ein WLAN von einem Samsung Galaxy S4 aufgebaut und ein anderes Samsung Galaxy S4 (theoretisch auch andere Galaxy-Geräte mit Group Play an Bord) kann diesem beitreten. Dann können Bilder, Musik und Dokumente getauscht beziehungsweise auf den jeweiligen anderen Geräten dargestellt werden. In der Praxis macht man das wohl eher selten, obwohl ein Soundsystem bestehend aus verschiedenen Samsung Galaxy S4 sicherlich beeindruckend aussieht. Interessanter und meiner Meinung nach dringend ausbaufähig ist dagegen die Möglichkeit, in diesem Netzwerk Spiele untereinander auf verschiedenen Geräten zu spielen. Von Haus aus läuft dies beispielsweise mit einer Poker-App. Geht man in den Google Play Store und sucht nach Netzwerkspielen sucht man lange, Samsung sollte hier in Group Play vielleicht eigene Spiele aus den eigenen Samsung Apps verlinken.

Samsung Galaxy S4 Logo

Apropos Samsung Apps: Die eigene Anwendung ist inzwischen auf einem guten Weg, interessanter ist aber der Samsung Hub. Hier finden Spiele, Bücher, Videos und Musik zueinander. Eigentlich nichts neues, sollte man aus dem Google Play Store kennen – bei Samsung ist es aber optisch ansprechender gelöst.

Samsung Galaxy S4 Kamerafunktionen

Die Kamera ist gut, 13 Megapixel sind eine feine Sache – wegen dem Bildformat des Samsung Galaxy S4 machen Aufnahmen im 16:9 Format mehr Sinn, dann mit 9.6 Megapixeln. Ein ausführlicher Test der Kamera folgt noch an anderer Stelle, das hätte den Rahmen dieses Artikels gesprengt. Toll ist auf jeden Fall, dass Samsung Teile des Menüs der Samsung Galaxy Camera übernommen hat. Hier könnte man noch weiter gehen und das Menü fast 1:1 nutzen. Die Qualität der Bilder ist gut, besonders im Low-Light Bereich hat Samsung zugelegt. Mehr wie gesagt in einem separaten Artikel der folgt.

S Health Samsung Galaxy S4

Optisch ansprechend und Out-of-the-Box nützlich: S Health. Als „Life Compagnion“ soll das Samsung Galaxy S4 laut Samsung der Begleiter für alle Lebenslagen sein. Sport und Co. gehört auch dazu und so kann man mit S Health die Schritte zählen, den Kalorienverbrauch und das Körpergewicht überwachen. Soll am Ende das Wohlgefühl steigern. Wie rangeln also, nur digital. Wenn jemand anfängt täglich seinen Kalorien-Verbrauch auf Twitter und Co. zu jagen, fliegt er aus meinem Stream. Hier der dritte Teil der Video-Review:

Videolink

tl;dr: Das Fazit

Das Samsung Galaxy S4 ist ein tolles Smartphone. Das Argument, „dass man die vielen Funktionen ja eh nicht nutzt“, zählt in meinen Augen nicht. Der durchschnittliche Nutzer greift sich zwei, drei der besonderen Features raus und hat damit das Gerät perfekt für sich individualisiert. Das Display ist herausragend und macht wirklich Spaß, die Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung ist besser geworden – allerdings noch immer nicht berauschend. Ich persönlich finde das Gerät wirklich toll, ich hatte vor dem Test 5 Tage das HTC One als mein tägliches Smartphone und das Galaxy S4 hat dieses schnell abgelöst. Metall fühlt sich gut an, der Kunststoff des Samsung Galaxy S4 ist aber auch nicht übel. Die Fingerabdrücke nerven. Das Design gefällt mir, auch wenn ich noch immer über den Sinn der Rückseite bei der schwarzen Version nachdenke. Das Samsung Galaxy S4 ist ein tolles Smartphone, meiner Meinung nach mit das beste auf dem Markt. Wer auf Metall steht, kann zum HTC One greifen – muss dann aber auf tolle Features verzichten. Ich persönlich wechsel nun von dem Galaxy Note II auf das Galaxy S4, einfach, weil 5 Zoll in Verbindung mit einem derart dünnen Rahmen in einem so kompakten Gehäuse perfekt in der Hand liegen.

Videolink

Werbung